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Share the meal: 2x klicken und ein Kind wird satt!

Haben Sie auch den Eindruck, dass sich simple Nahrungsaufnahme in unserer westlichen Welt zu einer Luxus- und Lifestyle Geschichte entwickelt hat? Es geht nicht darum, ob wir essen sondern darum, was wir alles nicht essen. Flexitarier, Frutarier, Vegetarier, Pescetarier, Freeganer, Ovo-Vegetarier, Veganer und, und, und… Haben Sie in letzter Zeit ein großes Fest mit vorheriger Menüauswahl veranstaltet? Dann wissen Sie was ich meine. Früher war die einzige Unterscheidung Fisch oder Fleisch im Hauptgang. Heute muss zumindest noch ein veganes Menü mit in die Auswahl. Selbstverständlich verschicken wir auch vorab einen Fragebogen um eventuelle Nahrungsunverträglichkeiten der Gäste berücksichtigen zu können. Und ganz ehrlich: Ich bin ein Kind meiner Zeit. Ich verzichte auf glutenhaltige Lebensmittel, meide Fructose und Lactose und alles was mal gelebt hat, muss Bio sein. Sonst esse ich es nicht.

Tja und dann stoße ich beim Lesen in der Zeitung WELT auf einen Artikel über das UNO-Projekt ShareTheMeal. Statistisch stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Mangelernährung. Eines von sieben Kindern weltweit hungert. Da kommen mir meine täglichen Ernährungsbesonderheiten doch fast ein bisschen zynisch vor. Hier auf unserer Seite der Welt macht uns das Zuviel krank, während auf der anderen Seite der Welt Menschen am Zuwenig sterben. Wir können uns den unglaublichen Luxus leisten, wie einst der Suppen-Kaspar zu sagen  „Nein meine Suppe ess ich nicht, ich esse meine Suppe nicht …“

Verrückt, oder? Aber Sie können helfen! Mit der APP von ShareTheMeal. Einfach genial: Sie klicken vor Ihrem Mittagessen 2x auf die App und spenden dadurch 40 Cent. Mit diesem Mini-Betrag bleibt ein Kind in Afrika einen ganzen Tag lang satt. Die Mahlzeiten werden vom UNO Welternährungsprogramm (WFP) vor Ort verteilt. Das erste Ziel des “ShareTheMeal”-Teams ist es, 50.000 Vorschulkindern im südafrikanischen Lesotho mit Mahlzeiten zu helfen. Dort leiden 40 Prozent der Kinder an chronischer Mangelernährung. “Wir wollen in einem Land starten, in dem unsere App eine sichtbare Wirkung erzielen kann. Nach und nach wollen wir weitere Regionen unterstützen”, sagt Co-Gründer Bernhard Kowatsch. Warten Sie nicht! Laden Sie sich gleich diese unglaubliche App runter: https://sharethemeal.org/de/. Sorgen Sie dafür, dass ein Kind in Afrika ein warmes Essen erhält. Für nur 40,- Cent. Ich bin dabei. Sie auch?

Schoko-Zucchini-Kuchen

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Klingt erst einmal seltsam, schmeckt aber unbeschreiblich gut!
Der saftige Kuchen aus Schokolade und Zucchini wird dich umhauen.
Die Zucchini ist reich an Vitamin B1 und hält sich geschmacklich hier zurück.
Definitiv ein Highlight für deine Küche. Viel Spaß beim nachbacken!

Zutaten:

  • 100g Zucchini
  • 1/2 Vollei
  • 1 Eiweiß
  • 30g Whey
  • 15g Süßlupinenmehl
  • 20g Kakao

 

Zubereitung:

Jeweils trockene und nasse Zutaten getrennt voneinander vermengen, anschließend zusammenführen und vermischen.
Eine dickflüssige Konsistenz soll entstehen.

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Masse in eine kleine Silikonform geben.

Für 15 – 18 Minuten in den Ofen stellen.
Bitte aufpassen, dass es nicht zu trocken wird!
Gerne den Messer-Test durchführen.

Anschließend mindestens 10 Minuten auskühlen lassen.

Jetzt: guten Hunger!


 

Zutaten für eine Person.
Zubereitungszeit ca. 25. Minuten.
Backzeit ca. 18. Minuten.

 

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Endlich! Frühstücksfrei

Was habe ich mich letzte Woche gefreut! Da stand tatsächlich schwarz auf weiß in der Welt am Sonntag „… das Märchen vom wertvollen Frühstück …. Stimmt nicht …„ ( http://goo.gl/FF6gZ0 )
Hätten die Jungs das doch mal bitte 40 Jahre früher schreiben können. Meiner Mutter und mir wären endlose Diskussionen erspart geblieben. Ich habe morgens einfach keinen Hunger. Hatte ich noch nie. Aber jahrzehntelang wurde mir und anderen Leidensgenossinnen und -genossen gepredigt: DU SOLLST FRÜHSTÜCKEN! Das ist wichtig für den Stoffwechsel, für das Gehirn, für ein erfolgreiches Leben und, und, und….

In dieser kurzen Geschichte steckt aber noch eine ganz andere Lehre. Ständig hören wir in den Massenmedien von einer neuen Ernährungsform oder Regel, die angeblich die beste sein soll. Unsere Bedürfnisse sind aber individuell ganz verschieden. Warum Essen wenn kein Hunger da ist? Warum etwas essen, was man nicht mag?  Schärfen Sie im Juli doch einfach mal wieder Ihre Sinne! Versuchen Sie für sich bewusst zu unterscheiden: Ist es Hunger oder Appetit? Ist es Gewohnheit oder Hunger? Ist es Stress oder Hunger? Ist es Langeweile oder Hunger? Ich denke nicht, dass Ihnen diese Achtsamkeitsübung hilft, die lästigen 3 Kilo vor dem Strand-Urlaub auf die Schnelle zu verlieren. Aber sie erhöht die Sensibilität für Ihren Körper. Und das gibt auch ein gutes Gefühl. Versprochen!