Archiv für den Monat: Juli 2015

Mit Rückgrat zum „Alltags-Fitnessmanager“ werden

Das Rückgrat Stühlinger und das Rückgrat Lörrach beteiligen sich an der nationalen Kampagne „Deutschland trainiert“!

Wer körperliche und psychische Beschwerden langzeitig bekämpfen möchte, sollte auch außerhalb des Fitnessstudios auf eine gesunde Lebensweise achten. Als Teil der Kampagne „Deutschland trainiert“ ist das Konzept der fünf Säulen entstanden, das es Otto Normalverbraucher ermöglicht, zum „Alltags-Fitnessmanager“ zu werden. Das Handwerkszeug liefern die Trainer des Rückgrat.

Training ist ein essenzieller Bestandteil eines langen und gesunden Lebens. In Zeiten von Computer- und Büroarbeit gilt dies mehr denn je: Eine Studie der Universität Cambridge hat herausgefunden, dass jährlich 600.000 Menschen an Bewegungsmangel sterben. Außerdem leiden in Deutschland 7,6 Millionen Menschen an Diabetes und laut der Weltgesundheitsorganisation haben vier Millionen Deutsche Depressionen. Genau aus diesem Grund beteiligen wir uns an der Aktion „Deutschland trainiert“. Wir wollen Deutschland gesünder machen, das Gesundheitsbewusstsein der Bürger schärfen, sie coachen und ihnen das nötige Handwerkszeug zur Verfügung stellen, um sie zu Alltags-Fitnessmanagern zu machen. So bekämpfen wir die Volkskrankheit „Bewegungslosigkeit“ und ihre schwerwiegenden Folgen.

Die Kampagne „Deutschland trainiert“ basiert auf fünf Säulen, Selbstmanagement ist die wichtigste davon. Das Konzept bietet den Teilnehmern ein individuell abgestimmtes Gesundheitsportfolio. Somit können diese auch außerhalb des Rückgrat selbstständig Ernährung und Fitnessplanung dem eigenen Rhythmus anpassen und ihr betreutes Muskeltraining parallel dazu im Studio durchführen. Weitere Pfeiler sind entsprechend Muskeltraining und Ausdauer, Koordination und Entspannung.
Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln verspricht: „Eine gut trainierte Muskulatur minimiert das Krankheitsrisiko deutlich – und das bis ins hohe Alter. So kann sich jeder mit Muskeltraining vor vielen weit verbreiteten Krankheiten schützen. Daneben erhöhen aktive Muskeln den Energie-Grundumsatz des Körpers und machen schlank.“ Neben Prof. Dr. Ingo Froböse unterstützen weitere Wissenschaftler, aber auch Sportler und Prominente die Kampagne. Auf der Website www.deutschland-trainiert.de finden Interessierte weitere Information und sie können an einem großen Gewinnspiel teilnehmen.

Im Rahmen der Kampagne „Deutschland trainiert“ bietet das Rückgrat 8 Wochen Probetraining zum Schnupperpreis von 89 Euro an. Fünf Euro davon spendet das Rückgrat an die Kindernothilfe.

Strandurlaub – genüssliche Faulenzzeit oder sportliche Aktivphase?

Die meisten stellen sich ihren Strandurlaub so vor: gemütlich ausschlafen, reichlich leckere landestypische Spezialitäten, ein ausgiebiger Shoppingtag und natürlich mit dem Cocktail in der Hand am Pool oder dem Meer liegen und die Sonne genießen.

Doch ein erholsamer Strandurlaub kann auch ganz anders aussehen. Wir zeigen Ihnen in diesem Blog-Eintrag wie Sie Ihren Urlaub durch sportliche Anreize aktiver gestalten können. Da freut sich nach dem Urlaub nicht nur Ihre Waage, Sie verlassen den Urlaubsort geistig erholt und körperlich fit – der After-Urlaubsmüdigkeit ist hiermit der Kampf angesagt.

Die wohl beliebteste Sportart im Urlaub ist der Jogginglauf am Strand – und dies nicht zu Unrecht: Wer schon einmal versucht hat auf dem Sandboden möglichst schnell von A nach B zu kommen, den wird es nicht überraschen, dass man beim Laufen auf dem Sand rund 30% mehr Kalorien verliert als auf der Straße. Wer es etwas kraftsparender mag läuft auf dem nassen Sand direkt am Wasser. Wichtig hierbei ist allerdings ohne Schuhe zu laufen, da der Sand, welchen man ansonsten früher oder später im Schuh finden wird zu unangenehmen Scheuerstellen führen kann. Des Weiteren sollte man zur Schonung der Gelenke und Vorbeugung von Zerrungen auf das Laufen an stark abfallenden Stränden verzichten und nicht zu schnell joggen.

Die heißen Temperaturen am Urlaubsort laden anschließend zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Das Schwimmen im Meer stellt einen optimalen Ausgleich zwischen Ausdauer- und Kraftsport dar. Doch auch hier gibt es einiges für uns Urlauber zu beachten. Während wir spätestens seit dem Seepferdchen wissen, dass wir mit vollem Magen nicht schwimmen gehen sollen, sind einige andere Baderegeln den meisten Urlaubern noch unbekannt. So sollte ausreichend Wasser zu sich genommen werden, da das Salzwasser das Austrocknen des Körpers fördert und wir den Flüssigkeitsverlust durch Schweiß im Wasser oft unterschätzen. Auch ist es für unseren Körper nicht immer einfach mit dem Wechsel zwischen den heißen Außentemperaturen und dem kühlen Wasser klarzukommen – um dies zu erleichtern am besten langsam ins Wasser steigen. Zuletzt sollten Sie sich mit der europaweiten Beflaggung vertraut machen. Wir unterscheiden zwischen der Gelb-roten (bewachter Strandabschnitt), der Gelben (Warnung für weniger gute Schwimmer), der Roten (Baden verboten!) und der Schwarz-weißen Flagge (Nur Wassersportgeräte!)

Deutlich geselliger aber ebenso beliebt ist Beach-Volleyball. Bei der Beach-Version mit deutlich weniger Regeln als in der Halle ist hier vor allem Einsatzbereitschaft gefragt. So manche Freundschaft ist schon beim spontanen Match am Netz entstanden. Also Ball einpacken und los geht’s – Potenzielle Gegner finden sich sicherlich!

Wer es noch Actionreicher mag, auf den warten an den Touristenstränden oft diverse Wassersportangebote. Von Windsurfen über Stand Up Paddling bis hin zu Wasserski oder Banana-Boot ist hier für jede Wasserratte etwas Passendes dabei. Was zunächst entspannt und leicht aussieht erweist sich oftmals als kräftezehrende Aktivität. Mit jeder Menge Adrenalin geht es hier an die unterschiedlichsten Muskelgruppen – und das bei einem unschlagbar hohen Fun-Faktor.

Wenn Sie es doch eher ruhiger angehen möchten haben wir ebenfalls das Richtige für Sie. Gerade in den Morgenstunden laden zumeist menschenleere und ruhige Sandstrände zu einer Runde Yoga ein. Bei einer vitalisierenden Meeresbriese geschieht die Verbindung von Körper und Geist nahezu von alleine. Sie starten voller Energie in den neuen Tag und können aus Ihrem Urlaub neue unerwartete Kräfte schöpfen. Erholung für Körper und Geist!

Bei all diesen tollen Sportangeboten möchten wir nicht unerwähnt lassen wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und der richtige Sonnenschutz sind, denn ein Hitzeschlag kann so manchen Urlaub verderben.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und entspannenden Urlaub!

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*** PILATES-ABC ***

B wie Bauchnabel:

Beim Pilates soll bei vielen Übungen der Bauchnabel eingezogen werden. Hierdurch wird bewirkt, dass das Becken in seiner natürlichen Position bleibt und der Rücken kein Hohlkreuz bildet. Der Bauchnabel dient hierbei lediglich als Messpunkt. Ist er herausgewölbt, so formt der Rücken ein Hohlkreuz. Ist er eingezogen wird der tiefste Beckenmuskel aktiviert und der Rücken bleibt stabil.

*** YOGA-ABC ***

B wie Bandha:

Bandhas sind Wurzelverschlüsse, durch deren Anwendung das Prana (Lebensenergie) gelenkt und gehalten werden kann. Muskelkontraktion von Beckenboden, Anus, Unterbauch und Rachen.

Mulabandha – Verschluss der Beckenbodenmuskulatur mit Anus

Uddiyanabandha – Bauch nach innen sinken lassen

Jalandharabandha – Kehlverschluss durch senken des Kinns zur Halsgrube

*** PILATES-ABC ***

A wie Atmung:

Die Atmung dient der Entspannung und der Unterstützung der Bewegungsqualität. Aktive Atmung versorgt unseren Körper mit Sauerstoff, erwärmt unsere Muskulatur, lockert die Gelenke, mobilisiert die Wirbelsäule und verhilft uns zu einer Leistungssteigerung in allen Bereichen unseres Lebens. Eine optimale Atmung verbindet Bauch-, Rücken- und Brustkorbatmung. Die bewusste „Flankenatmung“
gehört zur Unterstützung der Pilatesbewegungen und hilft das Körperzentrum zu kontrollieren.