Archiv für den Monat: Oktober 2015

Kaltduscher VS. Warmduscher

WarmduscherVor kurzem habe ich in der Dusche des Rückgrat eine spannende Diskussion zwischen zwei Damen mitbekommen. Während die eine unter der wohlig warmen Dusche stand, zwang sich die zweite unter den kalten Regen um anschließend ihre Begleitung vom abnehmeffekt der kalten Dusche zu überzeugen. Wir gehen diesem und weiteren Kalt-Warm-Mythen heute auf den Grund!

Für die Kaltduscher spricht definitiv die bekannte Verbesserung des Immunsystems, der Durchblutung und des Stoffwechsels. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass sich das Blut in die Organe zurückzieht um warm zu bleiben. Duschen wir mit warmem Wasser, so passiert genau das Gegenteil. Daher ist eine Wechseldusche auch hervorragend geeignet um die Durchblutung zu verbessern und Erkältungen vorzubeugen. Tatsächlich verbrennen wir also bei einer kalten Dusche auch mehr Fett, da unser Körper Energie aufbringen muss um uns warm zu halten.

Auch für Haut und Haare ist die kalte Dusche ein wahres Wundermittel: Die Poren schließen sich und sorgen damit dafür, dass Umwelteinflüsse keinen Schaden anrichten können und trockenes Haar sich schließt. Auch ist der Haarverlust bei kalten Duschen deutlich geringer als bei warmem.

Doch selbst die Stimmung wird von der Wassertemperatur beeinflusst. Kaltes Wasser sorgt im Gehirn für eine Verbesserung des Gemütszustandes und erhöht zudem unsere Aufmerksamkeit. Des Weiteren sorgt eine kalte Dusche am Morgen bekanntlich für einen wachen Geist, während warmes Wasser uns oftmals müde macht.

Gute Neuigkeiten gibt es allerdings auch für die Warmduscher unter uns: Während eine kalte Dusche nach dem Training gegen Muskelkater hilft lockert warmes Wasser unsere Muskulatur bei Verspannungen und reduziert vorhandene Schwellungen. Auch Menschen mit Migräne kann eine warme Dusche helfen.

Unsere Haut profitiert ebenfalls nicht nur von kalten Duschen, das warme Wasser öffnet unsere Poren und löst Giftstoffe von der Haut. Auch aus ästhetischen Gründen ist eine Wechseldusche also ideal für unseren Körper.

Vor allem im Sommer sollten wir den Temperaturregler häufiger mal Richtung „Rot“ schieben. Oftmals erwarten wir von einer kalten Dusche eine willkommende Erfrischung, doch der Körper muss anschließend hart dafür arbeiten gegen den Kälteschub zu arbeiten und produziert so noch mehr Schweiß. Gerade an Sommerabenden sollte man daher nicht nur eiskalt duschen.

Letztendlich können also sowohl warme, als auch kalte Duschen hilfreich sein. Wir empfehlen daher regelmäßige Wechselduschen!