Archiv für den Monat: November 2015

Lasst uns froh und runder sein…

Weihnachten

Sobald der letzte laue Sommerabend vorüber ist, nimmt das Schrecken alljährlich seinen Lauf.

In den Supermärkten lauern die ersten Lebkuchen und Weihnachtsmänner bereits im September wie Parasiten auf potenzielle Wirte. Sie springen uns an und saugen sich fest – Bäuche, Oberschenkel und Hüfte schwellen infolgedessen an.

Wir verraten dir, wie du dieses Kalorienfeuerwerk guten Gewissens genießen kannst.

Zunächst einmal ist es wichtig den Weihnachtsmarkt nicht als Haupteinnahmequelle für die täglichen Hauptmahlzeiten zu sehen – Schokoapfel, Zuckerwatte und Co. sind definitiv nicht die beste Wahl in Sachen Mittagessen. Achte auf drei gesunde Hauptmahlzeiten und widme dich ohne Hunger den Naschereien – das hungerbedingte runterschlingen lässt dich ohnehin nicht richtig genießen.

Als nächstes müssen wir unsere „ist-ne-Ausnahme“-Mentalität ablegen. Wenn wir es uns in den Adventstagen richtig gut gehen lassen und rund und kuschelig geworden sind, haben wir womöglich die nächsten 11 Monate damit zu kämpfen – bis der Kreislauf von neuem beginnt. Diese Erkenntnis tritt leider zumeist erst zwischen den Jahren ein, wenn wir als Bewegungslegastheniker auf der Couch liegen und uns über die Vorsätze für Silvester Gedanken machen. Albträume mit dicken Lebkuchenmännchen und lachenden Vanillekipfeln suchen uns heim und das neue Silvesteroutfit wurde scheinbar von den kleinen Heinzelmännchen enger genäht. Das alles können wir uns ersparen indem wir das Fest nicht als Ausnahme ansehen, sondern unsere täglichen Sünden einfach gegen die Weihnachts-Leckereien austauschen.

Um nicht in die Falle des unbemerkten Naschens zu tappen sollten wir alle potenziellen Dickmacher aus unserem Sichtfeld verbannen. Die Lebkuchen auf dem Schreibtisch und die Plätzchen auf dem Küchentisch – da greifen wir schnell mal zu ohne es zu bemerken. Besser ab damit in den Schrank, so naschen wir seltener und können es auch genießen.

Hilfreich ist es auch zwischen den Engelchen und Teufelchen der Naschereien unterscheiden zu können. Während gebrannte Mandeln neben jeder Menge Zucker beispielsweise mit über 500 Kalorien zu „Bauche“ schlagen, sind Maronen hier die deutlich bessere Alternative. Mit „nur“ ca. 300 Kalorien rufen sie außerdem ein starkes Sättigungsgefühl hervor, was uns vor weiteren bösen Leckereien schützt. Wusstest du, dass ein einziger Dominostein rund 100 Kalorien und fast 10g Fett enthält? Wie wäre es stattdessen mit einem glasierten Apfel? Er enthält im Vergleich zu zwei Dominosteinen weniger Kalorien und nur 0,5g Fett! Doch auch bei den Getränken lauern die Weihnachtsfallen: Ersetze den Zucker- und Alkoholhaltigen Glühwein doch einfach mal durch eine Tasse heißen Kakao.

Trotz all der Tipps sollten wir die besinnliche Weihnachtszeit entspannt angehen, denn Stress führt wiederum nur zu ungewolltem Naschen. Genießen wir die Leckereien ganz bewusst und treiben zusätzlich noch etwas Sport, so werden die Kalorienparasiten sich lieber einen anderen Wirt suchen.

Fitnessstudio auf Rezept – neues Präventionsgesetz

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Die Liste von Krankheiten ausgelöst durch Bewegungsmangel wie Bluthochdruck, Diabetes, Rückenschmerzen, Kreislauf-Problemen etc. hat die Bundesregierung dazu bewogen, mit einem neuen Präventionsgesetz ein „Rezept auf Sport“ einzuführen.

Ärztinnen und Ärzte erhalten damit die Möglichkeit, Präventionsempfehlungen auszustellen und somit zum Erhalt und zur Verbesserung der Gesundheit ihrer Patienten beizutragen.

Wesentlicher Punkt für die Fitnessbranche: Das Rezept soll nicht mehr nur für Angebote in Sportvereinen ausgestellt werden können, sondern laut Gesetz auch für „qualitätsgesicherte Bewegungsangebote in Sport- und Fitnessstudios“ gelten.

Stolz sind die Protagonisten der Fitnessinitiative Deutschland um Paul Underberg, die bereits seit zehn Jahren auf politischer Ebene aktiv sind. Zuletzt standen Paul Underberg, Ulrike Schönfelder und Rechtsanwalt Dr. Hans Geisler in engem Austausch mit verantwortlichen Politikern wie Dietrich Monstadt, um auf die Neuerungen im Präventionsgesetz einzuwirken. Ziel erreicht: Ab sofort stehen Bewegungsangebote in Sport- und Fitnessstudios ebenfalls im Gesetz neben den Vereinsangeboten.

„Ich gratuliere der FID zu diesem politischen Erfolg. Ohne Ihren Einsatz wäre es nicht zu dieser Gesetzesregelung gekommen. Ich hoffe, dass damit der 1. Schritt getan ist, um den auf uns zurollenden „Tsunami“ der großen Volkskrankheit Diabetes und Adipositas erfolgreich stoppen zu können.“ Dietrich Monstadt (MdB, Berichterstatter Diabetes und Adipositas).

DOGA – Yoga mit dem vierbeinigen Partner

Doga1Was nach einer verrückten Geschäftsidee eines hundeliebenden Yogalehrers klingt ist der neuste Trend, welcher gerade aus Amerika zu uns schwappt.

Beim DOGA (bestehend aus „Dog“ und „Yoga“) handelt es sich nicht um Yoga für den Hund, sondern Yoga für uns Menschen mit dem geliebten Vierbeiner.

Die Vorteile für Mensch und Tier lassen sich recht einfach erklären. Durch das gemeinsame Durchführen der Posen und Atemübungen wachsen Hund und Halter besser zusammen. Dieses Zusammenspiel der beiden Parteien wirkt zusätzlich beruhigend – sowohl für uns als auch für den Hund. Da Hunde sehr sensible und empfindsame Wesen sind, sind sie sehr empfänglich für die Stimmung des Herrchens. Die positive, ausgeglichene Stimmung lässt sich durch DOGA also hervorragend auf das Tier übertragen und eine innere Harmonie stellt sich auch bei ihm ein. Dies führt in vielen Fällen zu sinkender Reizbarkeit und entspannten Verhalten bei dem Hund.

Eine DOGA Session beginnt daher auch immer mit einer kurzen Ruhephase. Mensch und Hund können langsam ankommen und sich entspannen. Die Hunde nehmen durch den engen Körperkontakt im Laufe des Kurses die Atemübungen auf und passen sich der Stimmung des Herrchens an.

Laut Experten kann die Methode nicht nur zu besserem Schlaf, höherer Ausgeglichenheit und entspanntem Sozialverhalten führen, sondern auch kleinere gesundheitliche Beschwerden wie erhöhten Blutdruck behandeln.

Let´s DOGA!

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