Archiv für den Monat: August 2016

Rezept des Monats: Wildkräuter-Rösti mit Ziegen-Frischkäsedip

Für 4 Personen

Für die Wildkräuterrösti:

  • 150 gr. Wildkräuter fein geschnitten (Girsch, Schafgarbe, Spitzwegerich, junge Brennessel, Quendel – echte Wildkräuter gibt es noch auf dem Monstermarkt bei Gärtnerei Friedrich)
  • 1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend, geschält und grob geraspelt
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer
  • eine Prise Muskat
  • hochwertiges, erhitzbares Bratöl z.B. Rapsöl oder am Besten Wildkräuteröl auf der Basis von Rapsöl

Für den Ziegen – Frischkäsedip:

  • 150 gr. Ziegen- Frischkäse z.B. vom Ringlihof in Horben
  • 150 gr. Ziegenquark 40% Fett

Zum Abschmecken etwas:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Paprikapulver
  • Roter Pfeffer zum garnieren

 

Zubereitung:

Den Ziegen – Frischkäse mit dem Ziegenquark verrühren und mit Salz und Pfeffer und den Gewürzen mild abschmecken. Anschließend kühl stellen.

Die geraspelten Kartoffeln mit dem Wildkräutern gut vermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Öl in einer beschichten Pfanne heiß werden lassen, den  Kartoffelteig darin zu einem Fladen formen, fest auf den Pfannenboden drücken und bei mittlerer Hitze 5-8 Min. braten. Rösti auf einen Deckel gleiten lassen. Etwas Öl in die Pfanne geben. Rösti umgedreht hineingeben und in 5-8 Minuten fertig braten.

Das Rösti vierteln und mit einem Eislöffel aus der Ziegen – Frischkäsemasse Kugeln formen und auf den vorbereiteten Tellern anrichten.

Den Frischkäse mit rotem Pfeffer garnieren und die Wildkräuterrösti mit mit einem gemischten Sommersalat servieren.

Share the meal: 2x klicken und ein Kind wird satt!

Haben Sie auch den Eindruck, dass sich simple Nahrungsaufnahme in unserer westlichen Welt zu einer Luxus- und Lifestyle Geschichte entwickelt hat? Es geht nicht darum, ob wir essen sondern darum, was wir alles nicht essen. Flexitarier, Frutarier, Vegetarier, Pescetarier, Freeganer, Ovo-Vegetarier, Veganer und, und, und… Haben Sie in letzter Zeit ein großes Fest mit vorheriger Menüauswahl veranstaltet? Dann wissen Sie was ich meine. Früher war die einzige Unterscheidung Fisch oder Fleisch im Hauptgang. Heute muss zumindest noch ein veganes Menü mit in die Auswahl. Selbstverständlich verschicken wir auch vorab einen Fragebogen um eventuelle Nahrungsunverträglichkeiten der Gäste berücksichtigen zu können. Und ganz ehrlich: Ich bin ein Kind meiner Zeit. Ich verzichte auf glutenhaltige Lebensmittel, meide Fructose und Lactose und alles was mal gelebt hat, muss Bio sein. Sonst esse ich es nicht.

Tja und dann stoße ich beim Lesen in der Zeitung WELT auf einen Artikel über das UNO-Projekt ShareTheMeal. Statistisch stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Mangelernährung. Eines von sieben Kindern weltweit hungert. Da kommen mir meine täglichen Ernährungsbesonderheiten doch fast ein bisschen zynisch vor. Hier auf unserer Seite der Welt macht uns das Zuviel krank, während auf der anderen Seite der Welt Menschen am Zuwenig sterben. Wir können uns den unglaublichen Luxus leisten, wie einst der Suppen-Kaspar zu sagen  „Nein meine Suppe ess ich nicht, ich esse meine Suppe nicht …“

Verrückt, oder? Aber Sie können helfen! Mit der APP von ShareTheMeal. Einfach genial: Sie klicken vor Ihrem Mittagessen 2x auf die App und spenden dadurch 40 Cent. Mit diesem Mini-Betrag bleibt ein Kind in Afrika einen ganzen Tag lang satt. Die Mahlzeiten werden vom UNO Welternährungsprogramm (WFP) vor Ort verteilt. Das erste Ziel des „ShareTheMeal“-Teams ist es, 50.000 Vorschulkindern im südafrikanischen Lesotho mit Mahlzeiten zu helfen. Dort leiden 40 Prozent der Kinder an chronischer Mangelernährung. „Wir wollen in einem Land starten, in dem unsere App eine sichtbare Wirkung erzielen kann. Nach und nach wollen wir weitere Regionen unterstützen“, sagt Co-Gründer Bernhard Kowatsch. Warten Sie nicht! Laden Sie sich gleich diese unglaubliche App runter: https://sharethemeal.org/de/. Sorgen Sie dafür, dass ein Kind in Afrika ein warmes Essen erhält. Für nur 40,- Cent. Ich bin dabei. Sie auch?