Archiv für den Monat: März 2018

Wir sind das Team!

Heute im Interview

RG_Mitarbeiter_Alexander_Hupert

Hallo, ich bin Alexander!
Ich bin Trainer im VERSO Premium-Ressort.

Hallo Alexander, wie alt bist du?
Ich bin 27 Jahre alt.

Was hast du studiert?
Ich habe Fitness Ökonomie an der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) in Saarbrücken, Saarland, studiert. Das ist so ziemlich bundesweit die beste Hochschule für das Fach.

Wie wurdest du Trainer?
Ich wollte Menschen helfen und ihnen etwas Gutes tun. Nach dem Abitur studierte ich sechs Semester Medizin und arbeitete nebenher in der Physiotherapie. Ein super interessantes Studienfach. Trotzdem war es nicht ganz das, was mir richtig Spaß gemacht hat. Meine Liebe zum Sport führte mich zur Sportökonomie. Ich hatte schon immer großen Spaß an Sport. Seit ich zehn Jahre alt bin, trainiere ich Judo. Mit 13 Jahren fuhr ich auf Turniere und wurde sogar mal Süddeutscher Meister. Bis heute macht mir dieser Sport ziemlich Spaß. Ich bin immer noch in meinem Verein aktiv. Ich habe mich nochmal umorientiert. Es war die beste Entscheidung! Ich finde es toll, unseren Mitgliedern zu helfen, gesünder und fitter zu werden.

Hast du ein Lebens-/Trainingsmotto?
Es gibt nur zwei Tage, an denen man nichts verändern kann – gestern und morgen.

Was ist deine Lieblingssportübung?
Das ist Kreuzheben. Es ist eine super Grundübung, bei der man verschiedene Muskelgruppen bewegen muss.

Hast du auch eine Hassübung?
Oh. Klimmzüge *lachen*. Definitiv Klimmzüge.

Was sind deine Hobbies?
Neben meinem Hobby Fitness, spiele ich gerne Volleyball und koche gerne.

Dein letzter Kinobesuch?
Das war die französische Tragik-Komödie Ziemlich beste Freunde.

Und was gab es bei dir letztes Wochenende zu essen?
Ich habe Rinderrouladen mit selbstgemachten Knödeln und Rotkraut gekocht.

Vielen Dank Alexander, wir sehen uns!

Was isst... - Logo_Nr.3

Was isst…?

Nr. 3 …Keto?

In den aller meisten Diäten geht es darum, auf fettige Nahrungsmittel zu verzichten und viel Obst und Gemüse zu essen. Was wäre aber, wenn gerade Fett der Schlüssel zum Abnehmen wäre? Das gibt es wirklich. In diesem Monat stellen wir Ihnen die Keto – Diät vor. Die Keto – Diät setzt auf wenig Kohlehydrate und viele gesunde Fette.

Lebensmittel, die ansonsten vielleicht verpönt waren, sind nun völlig in Ordnung zu essen. Genießen Sie gesunde und ungesättigte Fette wie zum Beispiel rotes Fleisch, Steak, Bacon, Speck, Lachs, Forelle, Thunfisch, aber genauso in Butter, Sahne, Milch oder Käse. Weiterhin in Eiern, Nüssen, Avocados und kaltgepresstem Öl.

Bei der Keto – Diät ist es in Ordnung und Ziel, dass Ihre Ernährung zu mehr als der Hälfte aus ungesättigten Fetten besteht. Wie funktioniert das? Um zu beginnen reicht es aus, am Tag 20g Kohlenhydrate weniger zu essen. Von hier aus lässt sich das bis auf fast null zurückfahren. Normalerweise zieht Ihr Körper seine benötigte Energie aus der Verstoffwechselung von Fett und Glukose (Traubenzucker). Lassen Sie Zucker jedoch weg, zwingen Sie Ihren Körper auf einen Glukoseersatzstoff umzusteigen, den Sie in Ihrer Leber aus Fett produziert. Das sind die sogenannten Ketonkörpern und namens Geber für diese Diät.

Nach ein paar Tagen der Umstellung werden Sie mehr Energie, weniger Hunger und einen schnellen Gewichtsverlust spüren können. Um bei dieser Diät nicht zu zunehmen ist sehr, sehr wichtig, dass Sie möglichst alle Kohlenhydrate in Ihrer Nahrung vermeiden. Dazu gehören Pasta, Reis, Müsli, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse wie Kartoffeln und Karotten, alles was Einfachzucker enthält und Zuckerersatzstoffe. Somit Softdrinks, Kuchen, Früchte, Alkohol, Diätprodukte und Fertiggerichte.

Was sagen wir dazu?

Ich habe unsere zertifizierte Ernährungsberaterin und Leiterin des Rückgrat WOMAN Patricia Wagner gefragt, was von der Keto – Diät zu halten ist.

Patricia Wagner

„Die Keto – Diät hält was sie verspricht und wird besonders gerne von Kraftsportlern eingesetzt. Sie hilft Gewicht zu verlieren und mehr Kraft beim Training zu haben. Durch den hohen Proteinanteil, der mit dem Konsum von Fleisch und Fisch einhergeht, läuft man bei dieser Diät nicht Gefahr Muskelmasse zu verlieren.

Was mir nicht so daran gefällt, ist das man zu wenig Vitamine zu sich nimmt. Der Verzicht auf Obst ist notwendig, weil hier Kohlenhydrate und ganz besonders Fruchtzucker enthalten sind. Den Zucker will ich bei dieser Ernährung gerade nicht im Körper haben. Der Körper fängt sonst nämlich wieder an Glukose zu verbrennen und stattdessen Fett einzulagern. Genau das Gegenteil also von dem was ich will. Bei Rückgrat werben wir für eine ausgewogene Ernährung. Mit Obst und viel Gemüse. Hier wird zu stark auf einen Baustein der Ernährung fixiert. Außerdem hat die Keto – Diät eine ziemlich fiesen Jo-Jo-Effekt, wenn man die Diät absetzt. Ich habe so etwas schon mal ausprobiert. Deswegen halte ich die Diät für wenig alltagstauglich und zu extrem. Für den Einzelnen kann sie natürlich funktionieren“
– Patricia Wagner.

Vielen Dank Patricia für deine Einschätzung.

Für alle die eine Keto – Diät trotzdem probieren wollen, hier ein Rezept zu Ostern mit gesunder Avocado und Ei.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

Avocado-Eier-Salat

  • 1 ½ Avocados
  • 4 hartgekochte Eier
  • ½ Zwiebel
  • 1 Chilli
  • Limettensaft
  • Olivenöl
  • Tomaten zur Dekoration
  • Schnittlauch zur Dekoration
Eutonie Kurs im Verso

Meine Knochen und ich – Eutonie im Verso Resort

„Ein atmen. Ausatmen. Wir spüren jetzt unsere Fußgelenke“. So beginnt mein Eutonie-Kurs im Verso Premium-Resort an einem Freitagmorgen. Ich liege auf einer Bodenmatte auf dem Rücken und habe meine Arme und Beine von mir gestreckt.

Eutonie basiert auf den Methoden der Reformpädagogik. Es versteht sich weniger als ein Therapieverfahren für eine wie auch immer geartete Krankheit, sondern vielmehr als pädagogisches Konzept. Es sucht einen gesunden Rhythmus und einen Ausgleich in unseren Alltag zu bringen. Regelmäßiges Training sensibilisiert im Umgang mit dem eigenen Körper.

Unsere Kursleiterin Frau Weindl erklärt uns Teilnehmern Ihres Kurses, worauf sie achten sollen und welche Übung als Nächstes folgt. Dabei spricht Sie in einer langsamen und sehr weichen Stimme. Es ist angenehm Ihr zu zuhören. Ich fühle mich fast sofort entspannt und entschleunigt.

Eutonie geht auf die deutsche Rhythmik-Pädagogin Gerda Alexander (1908 – 1994) zurück. Sie entwickelte Übungen, die Verspannungen lösen und das Körpergefühl verbessern sollen. Der Name dieser Technik entnahm Sie von den griechischen Worten eu = wohl, recht, harmonisch und tonos = Spannung oder Druck. Am besten lässt sich diese Technik also mit „Wohlspannung“ übersetzen. Denn darum geht es.

Durch leichte Drehungen meiner Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, bekomme ich ein Gefühl dafür, wie sich diese anfühlen. Ich spüre, wie beansprucht sie jeden Tag sein müssen. Im Liegen und auf allen Vieren arbeiten wir uns von den Fußspitzen bis zum Kopf nach oben durch. Unterwegs versuchen wir, unter Anleitung von Frau Weindl, möglichst viele Gelenke zu spüren und jene zu entspannen. Spüren scheint in allen Übungen das geflügelte Wort zu sein.

Bei der eutonischen Arbeit geht es nicht darum, „nur zu entspannen“, sondern um die Erarbeitung eines abgestimmten Spannungszustandes des Körpers.

Eutonie ist eine Methode für jedes Alter und jeden Menschen. Eutonie wirkt zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, Muskelverspannungen oder zum Stressabbau. Gerda Alexander glaubte daran, dass sich Körperhaltung und psychisches Befinden gegenseitig beeinflussen. Die gelehrten Übungen sollen sich langfristig positiv auf das seelische Gleichgewicht des Menschen ausüben.

Wir legen uns warme Kirschkernsäckchen auf die Augen. Frau Weindl kommt herum und legt ihren Teilnehmern kleine hohle, Halbkugeln in die Handflächen. Sie sind mit Filz überzogen und fühlen sich angenehm warm und weich an. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wir kurze Stäbe aus Bambus. Mit diesen klopfen wir uns sanft die Schenkel und Fußsohlen ab.

Eutonie Materialen

Eutonie Materialen

Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien verändert sich das Gefühl des Körpers für seine Umgebung. Außerdem massieren wir unsere Faszien und machen sie wieder elastischer. Dies tun wir für eine größere Geschmeidigkeit und Elastizität unseres Körpers. Ziel ist mehr Leichtigkeit in den Bewegungen zu bringen.

Nach 60 Minuten Kurs kann einiges aus den Ideen von Gerda Alexander bestätigen. Ich fühle mich tatsächlich viel entspannter und beweglicher.

Ich laufe, meines Körpers bewusster, durch den Raum und kann mir auch sehr gut vorstellen, mit Eutonie mein Körpergefühl weiterzuentwickeln. Das spüren von Gelenken ist nur der Anfang. Fortgeschrittene Menschen sind in der Lage ihre Knochen und sogar ihre inneren Organe zu erspüren.

Ein entspannter Morgen!

Unsere Eutonie – Kurse gibt es im:
Rückgrat Alter Zollhof, Montags 10.35 – 11.35 Uhr
Verso Premium-Ressort, Freitags 10.00 – 11.00 Uhr

Alles Gute Benjamin