Archiv für den Monat: November 2018

Wir sind das Team! Heute: Nadja

Heute im Interview: Nadja Zirilli

Betriebsleiterin Nadja Zirilli

Hallo, ich bin Nadja
Ich bin Betriebsleiterin des Rückgratcenters ZO

Hallo Nadja, wie alt bist du?
Ich bin 29 Jahre alt.

Wo kommst Du ursprünglich her?
Gebürtig komme ich aus Kollnau bei Waldkirch

Wie kamst Du zum Rückgrat, Nadja?
Beim Rückgrat habe ich mich vor sieben Jahren beworben. Es hat allerdings nicht auf Anhieb geklappt. Ich habe mich als Studentin beworben und wurde nicht genommen. Schon vor meinem Fachabitur habe ich immer viel Sport gemacht und wusste früh, dass ich in der Sport- & Fitnessbranche arbeiten wollte. Nach der Absage fühlte ich mich sogar noch mehr darin bestätigt! Deswegen studierte ich Sport und Management an der IBA in Freiburg. Während des Studiums arbeitete ich in einem anderen Fitnessstudio in Freiburg und Umgebung. Es ist kaum zu glauben, aber alle Studios vergleichen sich mit Rückgrat und der PU-Gruppe. Nach Abschluss meines Studiums habe ich mich nochmal bei Rückgrat beworben. Und dieses Mal wurde ich genommen! Ich war super glücklich. Das war vor viereinhalb Jahren.

Das klingt ziemlich gut. Es freut mich sehr, dass es für Dich so gut funktioniert hat.
Ja, dass stimmt [lacht]. Durchhaltevermögen und Wille sind für mich im Leben sehr wichtig.

Worauf könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?
Auf meine Familie, meine Freunde und den Sport. Meine Familie tut mir gut und Bewegung ist mich wichtig. Das Rückgrat ist auch eine kleine Familie. Das sage ich nicht nur so. Studio übergreifend gibt es hier einen besonderen Zusammenhalt. Den will ich auch nicht missen.

Was ist Deine Lieblingssport Übung?
Hmm, ich würde sagen, das Rudergerät. Das macht einfach Spaß.

Und was ist Deine Hassübung?
Schulterpresse. Die ist anstrengend und macht mich müde [lachen].

Welche Musik hörst Du, wenn Du Sport machst?
Ich höre meistens House. Dafür habe ich eine gemischte Playlist. Sehr cool.

Und in Deiner Freizeit? Was machst Du da gerne?
Sport und mehr Fitness.

Gibt es noch etwas, dass Du unseren Mitgliedern zum Abschluss sagen möchtest?
Ich wünsche allen Rückgrat Mitgliedern ein frohes Weihnachten und ein schönes neues Jahr.
Sucht Euch neue Herausforderungen für 2019! Alles, alles Gute.

Vielen Dank Nadja, wir sehen uns!

Rückgrat trifft Kultur - Othello

Kultur trifft Rückgrat – Bernd Lafrenz spielt Othello

Und wer ist nun, der sagt, ich sei ein Schurke?
– Jago, Akt II, Szene III

Dinge, leicht wie Luft, sind für die Eifersucht Beweis, so stark Wie Bibelsprüche.
– Jago, Akt III, Szene III

Es ist der Männer Schuld, dass Weiber fallen
– Emilia, Akt IV, Szene III

Ein ruhmreicher General, ein übergangener Fähnrich, ein Freund und Trinker, zwei hübsche Venezianerinnen und die italienische Küste. Wunderbar! Das ist die Kulisse vor der William Shakespeare seine Tragödie Othello – Der Mohr von Venedig spielen lässt.

Dies ist auch das Stück zu dem die Plüddemann Unternehmensgruppe seine 10-jährigen Rückgrat Mitlieder dieses Jahr einladen möchte. Am Dienstag, den 27. November um 19.30 Uhr in der Wodan Halle in Freiburg. Ein besonderer Abend von William Shakespeare, aber mit Bernd Lafrenz! Bereits in den letzten zwei Jahren zeigte uns der Regisseur und Schauspieler Bernd Lafrenz die Tragödien Romeo & Julia und Macbeth als Solo-Komödie. Beides waren sehr gelungene Abende mit viel Applaus. Auch Othello bringt Bernd Lafrenz meisterhaft auf die Bühne. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend mit der PU-Gruppe!

Karten für die Vorstellung gibt es ab sofort in jedem Rückgrat Center
und im VERSO Premium-Resort!
Bernd Lafrenz spielt Othello

Wer spielt Othello?

Der Star unseres frei-komischen Theaterabends ist Bernd Lafrenz. Er ist Theaterschauspieler, Komödiant, Autor, Theaterregisseur Theaterleiter und widmet sich nun schon seit mehr als 30 Jahren der Adaption und Darstellung von William Shakespeares Stücken als Solo-Komödien.

Geboren wurde Bernd Lafrenz 1955 in Kiel. Dort studierte er Schauspiel in Paris und Clown bei Johannes Galli in Freiburg. 1982 gründet er das Theater König Alfons, in welchem er mit Freunden Clown-Theaterstücke aufführt. Im selben Jahr begann Bernd Lafrenz auch seine Karriere als Solo-Künstler, welche er in den folgenden Jahren erfolgreich ausbaute. Sehr angetan war er von Maskentheaterstücken, worauf er auf den Gedanken kam, diese Schauspieltechnik mit klassischem Stoff zu verbinden. Er verehrte insbesondere den klassischen Autor William Shakespeare für seine Fähigkeit, den Menschen in unterschiedlichster Weise einen Spiegel vorzuhalten, wodurch Shakespeares Themen immer aktuell bleiben. Bernd Lafrenz erarbeitete eine erste Adaption von Hamlet, gefolgt von Macbeth und Othello, welche er jeweils auf seine ganz eigene Art parodierte. Aus altbekannten Dramen und Tragödien, machte er geistreiche Komödien. Sein Publikum ist begeistert, bis heute. Bernd Lafrenz reist weiterhin durch ganz Deutschland und gibt vor immer gefüllten Zuschauerrängen sein Repertoire zum Besten. Dabei begnügt er sich nicht mit altbekanntem, sondern hat, seit seiner Einladung zu den Weimarer Shakespeare-Tagen der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft 2000 und verschiedenster anderer internationaler Events und Ehrungen, sein Shakespeare Programm stetig erweitert.

Ein Mann also, den sogar Shakespeare sicherlich einmal gerne kennen gelernt hätte.
Wie üblich in Shakespeares Stücken gibt es eine Flut von Charakteren, Verwicklungen und Monologen. Bei Othello ist das nicht anders. Worum geht es also?

Zitat aus Othello Jago spricht

Worum geht es bei Othello?

Das Stück Othello spielt in Venedig zur Zeit der Renaissance. Es handelt von dem venezianischen General Othello und seiner Ehe zu seiner Frau Desdemona. Othello ist ein hochangesehener Feldherr und Kriegsheld. Desdemona, der Inbegriff einer liebevollen Ehefrau. Dieses Idyll könnte so schön sein. Dann wäre es aber keine Tragödie. Desdemonas Vater Brabantio hält nämlich gar nichts von der Ehe seiner Tochter zu Othello. Kriegsheld hin oder her. Mehr noch als Brabantio ist es aber einer von Othellos Offizieren, der Fähnrich Jago, der diesem sein Glück und seinen Ruhm nicht gönnt. In den Augen von Jago hat ihn Othello bei einer kürzlich erfolgten Beförderung übergangen. Diese und weitere Gründe sind für Jago genug, um eine Intrige gegen Othello zu spinnen. Jago liefert Othello beweise dafür, dass Desdemona angeblich eine Affaire mit Othellos Freund und Stellvertreter Cassio hat. Othello wird von Eifersucht gepackt und macht sich daran, Desdemona zur Rede zu stellen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Was sind die Themen des Stücks?

Das dominierende Thema des Stücks Othello ist Eifersucht. Eifersucht von Othello auf Cassio wegen der angeblichen Affäre zu Desdemona. Eifersucht von Jago auf Cassio wegen seiner Beförderung. Oder der Eifersucht von Jago auf den erfolgreichen Othello. Weitere Themen sind Liebe und Frauenfeindlichkeit. Frauen werden von Männern in dem Stück zwar umworben, jedoch als Person nicht ernst genommen und bevormundet. Desdemona lässt sich dies nicht gefallen und entscheidet sich, so zum Beispiel, bewusst für Othello gegen den Willen ihres Vaters. Für ihre Zeit ist sie fast schon eine Rebellin. Leider ist Othello trotz seines ehrenhaften Charakters nicht anders als die anderen Männer. Er denkt Desdemona liebe ihn nur wegen seines Ruhms und versucht sich ihr gegenüber gut dazustehen.

Noch dominanter jedoch sind die Themen Klassenunterschiede, Fremdenhass und Rassismus. Der Untertitel des Stücks lautet „Der Mohr von Venedig“ und gibt somit einen Hinweis auf die Hautfarbe von des Protagonisten Othello. Othello ist kein geborener Venezianer, sondern hat sich seine Stellung in der Gesellschaft dieser Zeit hart erarbeitet. Obwohl das Stück selbst keinen Hinweis zu seiner Herkunft gibt, ist davon auszugehen, dass Othello aus einfachen Verhältnissen stammt. Er gibt sich alle Mühe in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Er ist sich bewusst, dass er durch seinen Erfolg nicht allseits beliebt ist. Deswegen versucht er venezianischer zu sein als die Venezianer. Er ist der perfekte Edelmann bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Eifersucht gegenüber seiner Frau überhandnimmt. Seine Neider können ihm sein tadelloses Verhalten nicht zum Vorwurf machen. Noch ihn für sein Auftreten oder seine Manieren kritisieren. Deswegen lassen sie sich über seiner Hautfarbe und seiner Abstammung aus. Das Einzige wogegen sich Othello nicht wehren kann.

Othello mit Bernd Lafrenz

Warum sollte ich das Stück sehen?

Othello ist eines der prominentesten Stücke zum Thema Eifersucht. Wenn auch kein schönes Gefühl, schaut man doch jedes Mal gebannt zu, wie Jago es schafft, Othello sein bitter-süßes Gift einzuflößen. Othello ist nicht für so blumige Zitate bekannt, wie Romeo und Julia. Auch nicht für Blut und Morde, wie Hamlet oder Macbeth. Die Spannung liegt in den Wortwechseln der Personen selbst.

Durch das Thema Rassismus und Fremdenhass gegenüber Othello bleibt das Stück aktuell. Literaturhistorisch ist interessant, dass das Thema Rassismus erst Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Stück erstmals in Verbindung gebracht wurde. Das Wort ‚Mohr‘ war für einen Londoner des elisabethanischen Zeitalters lediglich eine Herkunftsbezeichnung für eine Person aus dem arabischem Raum. Es hatte nichts mit der beleidigenden Bedeutung zu tun, die wir heute mit dem Begriff assoziieren. Für Shakespeare handelte das Stück Othello allein von Liebe und Eifersucht. 400 Jahre alt und immer noch aktuell.

Mit dieser kurzen Einführung, wünschen wir Ihnen einen schönen Abend!

Rückgrat-Kalender-Spenden-2019

Kalender Spendenaktion 2019

Auch in diesem Jahr starten wir wieder unsere große Kalenderspendenaktion.
Während der Adventszeit können Sie wieder unseren kunterbunten Tischkalender 2019 erwerben. Lassen Sie jede Woche mit einem neuen Kalenderspruch starten!

Den Verkaufserlös der Kalender werden wir, wie in den letzten Jahren, für ein soziales Projekt in Freiburg oder  Umgebung spenden.

Im letzten Jahr ging die Spende an den Stadtpiraten e.V. und deren Projekt zur Unterstützung geflüchteter Kinder in Freiburg. Hier erfahren Sie mehr dazu hier.

Um auch in diesem Jahr ein soziales Projekt zu unterstützen, brauchen wir Ihre Hilfe!
Sie entscheiden, welches Projekt, es sein soll!

So einfach geht’s:

  1. Schicken Sie uns eine E-Mail an b.reich@rueckgrat-freiburg.de mit den Namen des Projekts und einem Link zu deren Webseite.
  2. Sagen Sie uns, warum gerade dieses soziale Projekt Unterstützung benötigt.
  3. Das soziale Projekt muss von einem eingetragenen und gemeinnützigen Verein aus Freiburg oder der Region stammen.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 11. November.

Aus allen Einsendungen werden wir vier tolle Projekte heraussuchen.
Über diese Projekte können Sie anschließend bis zum Donnerstag, den 23. November in Ihrem Center abstimmen.

Pünktlich zum Verkaufsstart der Kalender am ersten Adventssonntag, den 02.12.2018, geben wir bekannt, welchem sozialem Projekt unser Tischkalender dieses Jahr zu gut kommt!

Nehmen Sie teil und unterstützen Sie das Projekt Ihrer Wahl!


Kalender-Spenden-2019

DIE ABSTIMMUNG IST ERÖFFNET!

Stimmen hier Sie bis zum Mittwoch, den 28.11. ab.

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