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Rückgrat Mitglieder beim Laufen

Richtig Laufen

Wie machen es die Profis?

Laufen im Freien oder auf dem Laufband ist mit die einfachste Art und Weise, wie man sich mit wenig Aufwand fit halten kann. Sie brauchen dafür nicht viel. Ein Paar Laufschuhe und los geht’s. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, mit denen man sich viel Ärger und Mühe sparen kann. Anlässlich der Freiburger Laufnacht am Donnerstag, den 21.06.2018 finden Sie hier unseren Beitrag zum Thema – Richtig laufen.

Los laufen

Zum Los laufen benötigen Sie zu aller erst Schuhe. Ihre Turnschuhe, mit denen Sie ins Rückgrat oder Verso gehen, sind gut. Wenn Sie damit aber regelmäßig laufen gehen wollen, werden Sie damit nicht glücklich werden. Richtige Laufschuhe sind teuer, aber ihr Geld wert! Sie sind leichter und ihre Sohle ist beweglicher als bei einem normalen Turnschuh. Das ist wichtig, um nicht müde zu werden und beim Laufen die Füße richtig abrollen zu können. Laufschuhe kauft man in der Regel eine ganze Schuhgröße größer als notwendig. Beim langen Gehen schwellen unsere Füße nämlich leicht an. Das ist ganz normal. Außerdem rutschen unsere Zehen beim Abrollen der Füße leicht nach vorne. Ein perfekt sitzender Schuh empfindet man deswegen plötzlich als zu eng. Wenn man sich zum ersten Mal echte Laufschuhe zu legt, ist es deswegen gut, sie direkt in einem Geschäft für Laufschuhe zu kaufen.

Dran bleiben

Wie bei allen Sportarten lebt das Laufen von Übung, Übung, Übung.
Das Training für die nächste Freiburger Laufnacht oder den Freiburger Marathon startet genau jetzt. Egal ob Sie nächste Woche mit rennen wollen oder erst nächstes Jahr. Ihr Ziel ist es für den Moment jede Woche mindestens zwei Mal wenigstens 20 Minuten Laufen zu gehen. Es ist nicht wichtig, wie weit Sie dabei kommen. Am Anfang geht es darum, Ihren Körper an diese neue Belastung zu gewöhnen. Viel, hilft selten viel. Machen Sie zwischen jedem Lauf Tag einen Tag Pause und geben Sie Ihrem Körper Zeit sich zu regenerieren. Wenn Sie sich gut fühlen, steigern Sie langsam Ihr Pensum. Kurze Sprints sind gut für Ihre Ausdauer und verhindern, dass Ihr Körper sich an die wiederkehrenden Reize gewöhnt. Variieren Sie Ihre Laufstrecke immer wieder, um auch einmal wechselnde Steigungen zu haben. Starten Sie Ihr Training aber nicht gleich mit einem Sprint, sondern geben Sie Ihrem Körper Zeit warm zu werden. Ansonsten ist es leicht sich zu verletzten. Jeder hat mal einen schlechten Tag und keine Lust zum Sport zu gehen. Versuchen Sie sich trotzdem aufzuraffen und das Lauftraining als Routine in Ihren Trainingsplan einzubauen. Verabreden Sie sich zum Beispiel mit Freunden um ins Rückgrat oder Verso zu gehen. Ausreden lassen sich schwerer finden, wenn man nicht nur sich selbst enttäuscht.

Das Rückgrat läuft

Das Rückgrat läuft

Wie laufe ich?

Versuchen Sie sich anzugewöhnen beim Laufen auf dem Fußballen aufzukommen, nicht auf der Ferse. Immer wieder liest man, dass Läufer Ihre Füße abrollen sollen. Das stimmt auch. Allerdings nicht von Ihrer Ferse zu Ihren Zehen, sondern von Ihrem Fußballen zu der Ferse! Ihre Kraft wird am besten, und am Schonendsten für Sie, über Ihren Mittelfuß und Ihren Fußballen übertragen. Etwa 70% Ihres Bewegungsablaufes sind Sie in der Luft. Bei jedem Schritt federt Ihr Körper das 2- bis 4- fache Ihres Körpergewichts ab. Das ist sehr viel. Sie können Ihren Körper unterstützen, indem Sie es ihm leichter machen, diese heftigen Stöße abzumildern. Neben dem Auftreten und Abrollen gelingt Ihnen das, indem Sie unter Ihrer Hüfte auftritten. Ihr ganzer Körper fängt auf diese Art Ihren Aufprall ab. Tun Sie das nicht, strapazieren Sie Ihre Hüfte. Wie es bei einem professionellen Athleten aussieht, zeigt dieses Video ganz gut, anhand des Beispiels kenianischer Langstreckenläufer Moses Cheruiyot Mosop.

Video: Richtiges Laufen mit Moses Mosop.

Wo laufe ich?

Auf einem Asphaltweg oder in der Natur. Beides ist in Ordnung. Auf einem Wald- oder Wiesen weg, federt der Boden das Laufen natürlich etwas ab. Den gleichen Effekt haben Sie, wenn Sie ins Rückgrat oder Verso gehen und auf einem unserer Laufbänder trainieren. Stellen Sie am besten beim Laufband eine Steigung von 1 – 2 % ein. Das entspricht etwa dem Aufwand, den Sie als Luftwiderstand im Freien hätten. Sehr praktisch beim Laufen auf einem Laufband ist auch, dass Sie aus unterschiedlichen Programmen wählen können. So haben Sie die Möglichkeit Geschwindigkeit und Steigung anzupassen, um Ihnen ganz verschiedene Reize zu setzen.

Was noch?

Wenn Ihnen alleine beim Laufen zu langweilig wird und Sie keinen Trainingspartner haben, dann machen Sie sich Musik an. Musiktracks mit mehr als 120 Beats pro Minute steigern Ihr natürliches Lauftempo! Nach dem Laufen das Dehnen nicht vergessen. Ihre Muskeln ziehen sich beim Sport zusammen. Durch das Dehnen ziehen Sie sie wieder auseinander und verhinderen Muskelverkürzungen! Gehen Sie nicht ins Fitnesscenter oder draußen Laufen, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Langfristig wird Ihnen das nur schaden.

Mit diesen Tipps kann fast nichts mehr schief gehen.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß und viel Erfolg bei Ihrem nächsten Lauf!

Master Instruktor Alexandra Wojcik

LesMills barre im Altem Zollhof

Interview mit Alexandra Wojcik

Hallo Frau Wojcik,

Sie sind staatlich anerkannte Tanzpädagogin, Tänzerin, sowohl als auch
Choreografin und LesMills Master Instruktor. In anderen Worten ein echter Profi.

Wir freuen uns sehr, dass Sie am Dienstag, den 19.Juni im Rückgrat Center Alter Zollhof für uns einen LesMills Barre – Kurs geben werden!

Sie tanzen schon seit Sie sehr jung sind. Was hat Sie zum Tanzen gebracht?
Vielen Dank für das Lob. Ich tanze schon seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig. Die Liebe zur Bewegung mit der Verbindung zur Musik hat mich zum Tanz gebraucht. Beides ist bis heute mein Hobby und macht mir großen Spaß. Tanzen und Unterrichten ist mein Leben und für mich eins der schönsten Gefühle überhaupt!

Und direkt nach der Schule haben Sie Tanz studiert. Ist das richtig?
Fast. Nach der Schule absolvierte ich zuerst eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau
und danach die zweite Ausbildung zur Tanzpädagogin.

Was war Ihre Motivation nachdem Sie mit der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau fertig waren, eine Ausbildung zur Tanzpädagogin anzufangen? – Wurde Ihnen langweilig?
Nein, langweilig wurde mir nicht. Es war alles gut. Nur die Leidenschaft zum Tanzen hat gesiegt. Nach meiner ersten Ausbildung habe ich mich dazu entschieden, mein Wissen im Tanzen und im Unterrichten zu erweitern. Ich gebe Tanzunterricht seit meinem 15. Lebensjahr. Ich merkte einfach, dass ich dies weiter machen wollte.

Sie studierten an der Tanzakademie Minkov nahe Stuttgart. Wie kamen Sie auf diese Schule?
Ich bin in der Nähe von Baden-Baden aufgewachsen. Zur damaligen Zeit
wohnte ich in Ingolstadt und arbeitete im Büro. Die Tanzakademie Minkov
Stuttgart war damals quasi die Mitte zwischen meinem Job und meiner Heimatstadt. Ich wollte wieder in die Nähe meiner Familie und Freunde wohnen.

Zusätzlich zum Tanz haben Sie im Nebenfach Kulturmanagement studiert. Das klingt nach einer außergewöhnlichen Kombination. Wie kam es dazu?
Dieses Fach ist an der Akademie inbegriffen. Ich muss sagen, dass es sehr
spannend war, mal über den Tellerrand zu schauen, wenn es nicht nur um das Tanzen
und das Unterrichten ging.

Wann haben Sie LesMills zum ersten Mal kennengelernt?
Mit LesMills Kursen bin ich seit circa vier Jahren in Kontakt. Meine erste Ausbildung als Les
Mills Instruktor aber absolvierte ich im Oktober 2016. Dieses Jahr wurde ich Les Mills
Bodyjam Presenter und LesMills Barre Presenter, sowie LesMills Nationaltrainer.

Was bedeutet es LesMills Instruktor zu sein? Und was tut im Vergleich dazu ein Presenter?
In der LesMills Familie gibt es drei Stufen. Auf der untersten Stufe gibt es den Instruktor. Ein zertifizierter LesMills Instruktor darf LesMills Kurse in einem Lizenzstudio leiten. Als nächstes folgt der LesMills Presenter. Er gibt auch Kurse, darf aber zusätzlich LesMills in anderen Studios in Deutschland und Europa präsentieren. Ein Presenter besucht zum Beispiel Messen oder leitet Kurse, so wie im Rückgrat Altem Zollhof. Als letztes gibt es den National Trainer. Dieser hat die gleichen Aufgaben wie ein Instruktor und ein Presenter. Er darf allerdings andere Trainer ausbildet.

Lebten Sie schon immer in Baden-Baden?
Geboren bin ich in Polen, aber aufgewachsen in der Nähe von Baden-Baden, ja.

Zusammen mit einem Geschäftspartner führen Sie in Baden-Baden eine eigene Tanzschule. Das Tanzkraftwerk Baden-Baden. Das muss sehr aufregend sein.
Ja, das ist es. Ein Traum geht jeden Tag für mich aufs Neue in Erfüllung! 2016 eröffnete ich eine Tanzschule unter dem Namen Studio 86. Im April 2017 starteten mein jetziger Geschäftspartner und ich eine Zusammenarbeit. Wir eröffneten das erste Tanzkraftwerk in Baden-Baden. Bald nach dieser ersten Eröffnung machten wir noch fünf weitere Studios in Stuttgart, Achern, Göppingen und Plochingen auf. Es läuft gerade gut für uns.

Eine eigene Tanzschule aufzumachen, ist nicht leicht. Ich finde es spannend, dass es Sie gleich an fünf Standorten gibt! Was war die Idee hierfür?
Einfach die Begeisterung zum Tanz! Es war nicht von Anfang an geplant. Die Studios kamen nach und nach dazu. Und wir sind noch nicht fertig!

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Dafür bleibt gerade nicht viel Zeit, aber sonst das übliche: reisen, einkaufen,
kochen etc. 🙂

Welchen Ort auf der Welt würden Sie Ihr Tanzmekka nennen?
Das muss Los Angeles sein. Die Stadt ist an sich optisch nicht der Renner. Für mich macht die Vielfalt in der dortigen Tanzszene viel aus. Es gibt ganz viele Möglichkeit für Tänzer sich weiterzubilden. Überhaupt gibt es dort ein hohes Aufkommen sehr motivierter Tänzer. Ich finde, das ist großartig!

Bekommen Sie hier Ihre Ideen für neue Choreografien?
Ich lasse mich gerne überall inspirieren. Da bin ich ganz offen.

Frau Wojcik, danke für Ihr Zeit.

Hinter den Kulissen: Stefan

Wer steckt Hinter den Kulissen von Rückgrat? Was tun die Menschen, die Teil dieses Team sind?

In unserer Reihe „Hinter den Kulissen“ zeigen wir Ihnen genau das.
Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Ihnen unseren Haus- und Gebäudemanager Stefan vor.

Der Lohn der Fron

flexx WirbelsäulengymnastikLiebe Leserinnen & Leser,

die warmen Tage sind da und so manches Mitglied verabschiedet sich von uns mit den Worten „ … ich mache Pause vom Indoortraining, denn ich fahre im Sommer Fahrrad, gehe schwimmen und arbeite im Garten. Die Hauptsache ist doch, dass ich mich bewege!“ Meine Gegenfrage: Warum kann ein Postbote, der 6 Mal die Woche 5 Stunden Fahrrad fährt, nicht bei der Tour de France mitfahren? Warum sieht ein Maurer, der täglich schwere Backsteine hebt, nicht aus wie Arnold Schwarzenegger? Warum haben Sie Rückenschmerzen auch wenn Sie mit Walkingstöcken durch den Wald marschieren? Die Antwort ist einfach. Training nach Plan widmet sich Schwachstellen bzw. Punkten, die es zu verbessern gilt. Deshalb ist Training in der Regel ungemütlich. Ihr Coach im Rückgrat verfügt über Wissen, Erfahrung und ist ein neutraler Beobachter. Er sorgt zum Beispiel dafür, dass sie im fle-xx Zirkel Übungen machen, die richtig unangenehm sind. Der Lohn Ihrer Fron? Ergebnisse! Ein schmerzfreier Rücken, schöne Oberarme, mehr Puste bei der nächsten Bergwanderung. Also, auch wenn die Ausrede „Bewegung an der frischen Luft heißen könnte“, ab ins Rückgrat! Klopfen Sie nicht alles, was Sie sich im Winter aufgebaut haben in die Tonne! Und wenn Sie wollen, dann vereinbaren Sie doch einfach mal wieder einen Termin bei Ihrem Trainer und erzählen Sie ihm von Ihren Zielen. Er weiß, was zu tun ist.

Ihre
Sybille Plüddemann

Wir sind das Team!

Heute im Interview

RG_Mitarbeiter_Patrick_Schmidt

Hallo, ich bin Patrick!
Ich bin neuer Trainer im Rückgrat Alter Zollhof

Hallo Patrick, wie alt bist du?
Ich bin 30 Jahre alt.

Was hast du studiert?
Zuerst absolvierte ich eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Anschließend dazu habe ich ein Fernstudium zum Fitnesstrainer und Ernährungsberater an dem iST Studieninstitut in München abgeschlossen.

Wie wurdest du Fitnesstrainer?
Die Entscheidung dazu kam während meines Zivildienstes. Den habe ich in einem gemeinnützigen Verein in Karlsruhe abgeleistet. Sport begeistert war ich schon immer und wusste, dass ich einmal in der Sportbranche arbeiten wollte. Nur als was, war mir bis zu meinem Zivildienst noch nicht klar.

Und wie kamst du zu Rückgrat?
Das glaubst du mir nicht. Ich komme ursprünglich aus Baden-Baden. Als ich mit meiner Ausbildung und später Studium zum Sporttrainer fertig wer, arbeitete ich in einem kleinen Sportstudio in der Stadt. Eines Tages kamen zwei Mädels ins Studio und machten Krafttraining. Wir kamen ins Gespräch. Sie waren gerade zu Besuch in Baden-Baden und kamen aus Freiburg. Sie erzählten mir, dass sie in Freiburg immer im Rückgrat trainieren würden. Das war das erste Mal, dass ich etwas von der Plüddemann Gruppe und dem Rückgrat hörte. Irgendwann überlegte ich mir aus Baden-Baden weg zu ziehen. Ich erinnerte mich an die Mädels und suchte das Studio. Das Unternehmen hat mir auf Anhieb gefallen! Ich bewarb mich und wurde eingestellt.

Hast du ein Lebens-/Trainingsmotto?
No pain, no gain!

Was ist deine Lieblingssportübung?
Brustpresse

Hast du auch eine Hassübung?
Squats und Kniebeuge

Was sind deine Hobbies?
Die sind ganz typisch. Fitness und Fußball.

Und in welchem Kinofilm warst du zuletzt?
Im Retro-Sifi Film Ready Player One.

Und was gab es bei dir letztes Wochenende zu essen?
Chilli Con Carne

Vielen Dank Patrick, wir sehen uns!

Stellungnahme: Spiegel-Affäre

Mann und Spiegel

Wir, als Unternehmensgruppe Plüddemann Training, versuchen mit unseren Fitnessangeboten als auch mit unseren Fitness Centern, immer auf dem neusten Stand zu sein. Wir halten stehts Ausschau nach möglichen neuen Fitness Trends und Gesundheitskonzepten. Außerdem halten wir uns über Entwicklungen in den Sportwissenschaften auf dem Laufenden. So können wir die optimale Betreuung unserer Mitglieder gewährleisten.

Es gibt jedoch ein Problem beim Fitnesssport, dass immer wieder auftritt und welches bisher noch kein Fachkreis zu lösen wusste. Sie wissen es natürlich schon. Es geht um die störenden Spiegel.

Die in unseren Fitness Centern eingebauten handelsüblichen Spiegel funktionieren einwandfrei, werden regelmäßig in Stand gehalten und gerne nach dem Sport für das Sich-Frisieren unserer Mitglieder verwendet. Leider zeigen sie dabei stehts das Ebenbild des Betrachters. Aus Erfahrung wissen wir, das ist nicht immer gewünscht.

Zu oft gibt der Spiegel nicht die geplanten, zukünftigen Trainingserfolge wieder, wie sie von der jeweiligen Person im Geiste bereits realisiert worden sind. Diese fiktive Diskrepanz (der Trainingserfolg stellt sich schließlich binnen kurzer Zeit ein) sorgt bei unseren Mitgliedern nicht selten für Unverständnis und Frustration.

Wir sind der Meinung, dass Fitness unter anderem dem Stressabbau dienen soll. Deswegen ist es uns natürlich ein Anliegen, unsere Mitglieder beim Blick in den Spiegel möglichst nicht psychisch zu belasten.

Wie schon angedeutet gehen die Meinungen zu dem Thema auseinander. Es gibt Sportwissenschaftler, welche den Einbau von gestreckten Zerrspiegeln empfehlen. Dagegen protestieren jedoch die Kraftsportler. Für sie ist es wichtig, eine genaue Wiedergabe Ihres Oberkörpers zu haben. Eine Streckung des Spiegels würde ihr Trainingsergebnis schmälern. Aus unseren Frauenstudios wissen wir dagegen, dass es der untere Bereich des Spiegels ist, der angepasst werden muss.

Um endlich eine Lösung zu finden, hat die Plüddemann Unternehmensgruppe im letzten Jahr eine eigene Studie beim Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Freiburg in Auftrag gegeben.

Über fünf Tage wurden nach einander 14 Freiwillige in ein verspiegelten Raum eingeschlossen und mussten entkommen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Spiegel eine nicht hinnehmbare Quelle von Stress und Verwirrung für die menschliche Psyche darstellen.

Auf Grund dieser Ergebnisse haben wir uns dazu entschieden, in allen unseren Studios die Spiegel abzumontieren!

Wir sind das Team!

Heute im Interview

RG_Mitarbeiter_Alexander_Hupert

Hallo, ich bin Alexander!
Ich bin Trainer im VERSO Premium-Ressort.

Hallo Alexander, wie alt bist du?
Ich bin 27 Jahre alt.

Was hast du studiert?
Ich habe Fitness Ökonomie an der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) in Saarbrücken, Saarland, studiert. Das ist so ziemlich bundesweit die beste Hochschule für das Fach.

Wie wurdest du Trainer?
Ich wollte Menschen helfen und ihnen etwas Gutes tun. Nach dem Abitur studierte ich sechs Semester Medizin und arbeitete nebenher in der Physiotherapie. Ein super interessantes Studienfach. Trotzdem war es nicht ganz das, was mir richtig Spaß gemacht hat. Meine Liebe zum Sport führte mich zur Sportökonomie. Ich hatte schon immer großen Spaß an Sport. Seit ich zehn Jahre alt bin, trainiere ich Judo. Mit 13 Jahren fuhr ich auf Turniere und wurde sogar mal Süddeutscher Meister. Bis heute macht mir dieser Sport ziemlich Spaß. Ich bin immer noch in meinem Verein aktiv. Ich habe mich nochmal umorientiert. Es war die beste Entscheidung! Ich finde es toll, unseren Mitgliedern zu helfen, gesünder und fitter zu werden.

Hast du ein Lebens-/Trainingsmotto?
Es gibt nur zwei Tage, an denen man nichts verändern kann – gestern und morgen.

Was ist deine Lieblingssportübung?
Das ist Kreuzheben. Es ist eine super Grundübung, bei der man verschiedene Muskelgruppen bewegen muss.

Hast du auch eine Hassübung?
Oh. Klimmzüge *lachen*. Definitiv Klimmzüge.

Was sind deine Hobbies?
Neben meinem Hobby Fitness, spiele ich gerne Volleyball und koche gerne.

Dein letzter Kinobesuch?
Das war die französische Tragik-Komödie Ziemlich beste Freunde.

Und was gab es bei dir letztes Wochenende zu essen?
Ich habe Rinderrouladen mit selbstgemachten Knödeln und Rotkraut gekocht.

Vielen Dank Alexander, wir sehen uns!

Eutonie Kurs im Verso

Meine Knochen und ich – Eutonie im Verso Resort

„Ein atmen. Ausatmen. Wir spüren jetzt unsere Fußgelenke“. So beginnt mein Eutonie-Kurs im Verso Premium-Resort an einem Freitagmorgen. Ich liege auf einer Bodenmatte auf dem Rücken und habe meine Arme und Beine von mir gestreckt.

Eutonie basiert auf den Methoden der Reformpädagogik. Es versteht sich weniger als ein Therapieverfahren für eine wie auch immer geartete Krankheit, sondern vielmehr als pädagogisches Konzept. Es sucht einen gesunden Rhythmus und einen Ausgleich in unseren Alltag zu bringen. Regelmäßiges Training sensibilisiert im Umgang mit dem eigenen Körper.

Unsere Kursleiterin Frau Weindl erklärt uns Teilnehmern Ihres Kurses, worauf sie achten sollen und welche Übung als Nächstes folgt. Dabei spricht Sie in einer langsamen und sehr weichen Stimme. Es ist angenehm Ihr zu zuhören. Ich fühle mich fast sofort entspannt und entschleunigt.

Eutonie geht auf die deutsche Rhythmik-Pädagogin Gerda Alexander (1908 – 1994) zurück. Sie entwickelte Übungen, die Verspannungen lösen und das Körpergefühl verbessern sollen. Der Name dieser Technik entnahm Sie von den griechischen Worten eu = wohl, recht, harmonisch und tonos = Spannung oder Druck. Am besten lässt sich diese Technik also mit „Wohlspannung“ übersetzen. Denn darum geht es.

Durch leichte Drehungen meiner Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, bekomme ich ein Gefühl dafür, wie sich diese anfühlen. Ich spüre, wie beansprucht sie jeden Tag sein müssen. Im Liegen und auf allen Vieren arbeiten wir uns von den Fußspitzen bis zum Kopf nach oben durch. Unterwegs versuchen wir, unter Anleitung von Frau Weindl, möglichst viele Gelenke zu spüren und jene zu entspannen. Spüren scheint in allen Übungen das geflügelte Wort zu sein.

Bei der eutonischen Arbeit geht es nicht darum, „nur zu entspannen“, sondern um die Erarbeitung eines abgestimmten Spannungszustandes des Körpers.

Eutonie ist eine Methode für jedes Alter und jeden Menschen. Eutonie wirkt zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, Muskelverspannungen oder zum Stressabbau. Gerda Alexander glaubte daran, dass sich Körperhaltung und psychisches Befinden gegenseitig beeinflussen. Die gelehrten Übungen sollen sich langfristig positiv auf das seelische Gleichgewicht des Menschen ausüben.

Wir legen uns warme Kirschkernsäckchen auf die Augen. Frau Weindl kommt herum und legt ihren Teilnehmern kleine hohle, Halbkugeln in die Handflächen. Sie sind mit Filz überzogen und fühlen sich angenehm warm und weich an. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wir kurze Stäbe aus Bambus. Mit diesen klopfen wir uns sanft die Schenkel und Fußsohlen ab.

Eutonie Materialen

Eutonie Materialen

Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien verändert sich das Gefühl des Körpers für seine Umgebung. Außerdem massieren wir unsere Faszien und machen sie wieder elastischer. Dies tun wir für eine größere Geschmeidigkeit und Elastizität unseres Körpers. Ziel ist mehr Leichtigkeit in den Bewegungen zu bringen.

Nach 60 Minuten Kurs kann einiges aus den Ideen von Gerda Alexander bestätigen. Ich fühle mich tatsächlich viel entspannter und beweglicher.

Ich laufe, meines Körpers bewusster, durch den Raum und kann mir auch sehr gut vorstellen, mit Eutonie mein Körpergefühl weiterzuentwickeln. Das spüren von Gelenken ist nur der Anfang. Fortgeschrittene Menschen sind in der Lage ihre Knochen und sogar ihre inneren Organe zu erspüren.

Ein entspannter Morgen!

Unsere Eutonie – Kurse gibt es im:
Rückgrat Alter Zollhof, Montags 10.35 – 11.35 Uhr
Verso Premium-Ressort, Freitags 10.00 – 11.00 Uhr

Alles Gute Benjamin

Sport in der Fastenzeit

Fitness und Fasten

Kann und darf ich während des Fastens Sport treiben?

Heute, am 14. Februar, ist nicht nur Valentinstag, sondern es beginnt auch die Fastenzeit. Während manche von uns bis Ostern auf Süßigkeiten oder Fernsehen verzichten, streichen Andere Mahlzeiten komplett vom Tagesplan.

Kann man aber bis Ostern fasten und trotzdem sportlich Fit bleiben?

Muslime zum Beispiel dürfen während ihres Fastenmonats Ramadan (2018: von 16.05. – 14.06.) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Für Profisportler ist das nicht leicht und sogar hinderlich. Einen Blick auf die türkische Fußball-Nationalmannschaft zeigt ganz unterschiedliche Wege mit dem Thema umzugehen. Während manche Fußballer den Fastenmonat verschieben oder nur an trainingsfreien Tagen fasten, kicken Andere trotz Verzicht weiter. Es geht also.

Menschen fasten aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen. Beim Fasten werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt, um nachher einen gesünderen Stoffwechsel zu ermöglichen. In den ersten Tagen werden meist große Mengen Eiweiß und Mineralien ausgeschwemmt. Unsere Organe nehmen daran allerdings keinen Schaden. Es handelt sich um überschüssiges Eiweiß, welches Zellwände verstopft und die Versorgung der Zellen behindert. Anschließend stellt unser Stoffwechsel von der Verbrennung von Kohlenhydraten auf die Verbrennung von Fett um. Das dauert einen bis drei Tage. In dieser Zeit muss sich der Blutzuckerspiegel und der Säure-Basen-Haushalt neu einpendeln. Das ist für die meisten Menschen etwas unangenehm.

Durch den radikalen Verzicht auf zucker- und fetthaltige Nahrung sinkt bei vielen Menschen die physische und psychische Leistungsbereitschaft. Wir fühlen uns schlapp und gereizt. Eine Folge der Stoffwechselumstellung. Hält man das aber durch, geht es vorbei.

Wir empfehlen ganz klar ein unterstützendes Sportprogramm zum Fasten. Die Bewegung hilft bei der Stabilisierung des Kreislaufs und verhindert einen Abbau von Muskeleiweiß. Wichtig ist, den Körper jetzt nicht zu überfordern. Versuchen Sie während des Fastens keine Fitnessrekorde aufzustellen. Geben Sie Ihren Muskeln Reize, um einen Musekelabbau zu verhindern. Hören Sie aber auf Ihren Körper und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Das bedeutet zum Beispiel, vermeiden Sie lange Kraft-Ausdauer-Übungen, bei denen Ihr Kreislauf viel arbeiten muss. Achten Sie außerdem auf Ihren Mineralstoffhaushalt. So vermeiden Sie Muskelkrämpfe. Einen Proteinmangel sollten Sie auch nicht zulassen. Ziehen Sie in der Fastenzeit nicht Ihr reguläres Programm durch. Achten Sie stattdessen auf Ihre aktuelle Tagesform.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie unsere Trainer an.

Sie helfen Ihnen ganz individuell!