Archiv der Kategorie: AUSSERDEM

Hallo! Ich bin Sybille und fast mein ganzes Leben dreht sich um Fitness, Ernährung und gesunden Lifestyle. Wenn ich nicht gerade gemeinsam mit meinem Team für die Rückgrat-Gruppe neue Marketing- und Event-Ideen erarbeite, informiere ich mich über neue Ernährungskonzepte oder suche in Zeitschriften, Blogs und der großen Fitness-Szene nach Trends, die mich belustigen oder inspirieren.
Auf „Außerdem“ erzähle ich von Büchern, meinen Erfahrungen aus der Fitness-Welt und was mich gerade bewegt. Hier stammen Ideen, Ansichten und Texte nur von mir. Hier schreibe ich über alles, was mir im Web, auf Branchen-Treffen und sonst wo auf der Welt begegnet und von dem ich unbedingt erzählen muss. Konsequent subjektiv und ohne jeden Anspruch auf wissenschaftliche Richtigkeit.

Liebe Grüße
Sybille

Share the meal: 2x klicken und ein Kind wird satt!

Haben Sie auch den Eindruck, dass sich simple Nahrungsaufnahme in unserer westlichen Welt zu einer Luxus- und Lifestyle Geschichte entwickelt hat? Es geht nicht darum, ob wir essen sondern darum, was wir alles nicht essen. Flexitarier, Frutarier, Vegetarier, Pescetarier, Freeganer, Ovo-Vegetarier, Veganer und, und, und… Haben Sie in letzter Zeit ein großes Fest mit vorheriger Menüauswahl veranstaltet? Dann wissen Sie was ich meine. Früher war die einzige Unterscheidung Fisch oder Fleisch im Hauptgang. Heute muss zumindest noch ein veganes Menü mit in die Auswahl. Selbstverständlich verschicken wir auch vorab einen Fragebogen um eventuelle Nahrungsunverträglichkeiten der Gäste berücksichtigen zu können. Und ganz ehrlich: Ich bin ein Kind meiner Zeit. Ich verzichte auf glutenhaltige Lebensmittel, meide Fructose und Lactose und alles was mal gelebt hat, muss Bio sein. Sonst esse ich es nicht.

Tja und dann stoße ich beim Lesen in der Zeitung WELT auf einen Artikel über das UNO-Projekt ShareTheMeal. Statistisch stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Mangelernährung. Eines von sieben Kindern weltweit hungert. Da kommen mir meine täglichen Ernährungsbesonderheiten doch fast ein bisschen zynisch vor. Hier auf unserer Seite der Welt macht uns das Zuviel krank, während auf der anderen Seite der Welt Menschen am Zuwenig sterben. Wir können uns den unglaublichen Luxus leisten, wie einst der Suppen-Kaspar zu sagen  „Nein meine Suppe ess ich nicht, ich esse meine Suppe nicht …“

Verrückt, oder? Aber Sie können helfen! Mit der APP von ShareTheMeal. Einfach genial: Sie klicken vor Ihrem Mittagessen 2x auf die App und spenden dadurch 40 Cent. Mit diesem Mini-Betrag bleibt ein Kind in Afrika einen ganzen Tag lang satt. Die Mahlzeiten werden vom UNO Welternährungsprogramm (WFP) vor Ort verteilt. Das erste Ziel des „ShareTheMeal“-Teams ist es, 50.000 Vorschulkindern im südafrikanischen Lesotho mit Mahlzeiten zu helfen. Dort leiden 40 Prozent der Kinder an chronischer Mangelernährung. „Wir wollen in einem Land starten, in dem unsere App eine sichtbare Wirkung erzielen kann. Nach und nach wollen wir weitere Regionen unterstützen“, sagt Co-Gründer Bernhard Kowatsch. Warten Sie nicht! Laden Sie sich gleich diese unglaubliche App runter: https://sharethemeal.org/de/. Sorgen Sie dafür, dass ein Kind in Afrika ein warmes Essen erhält. Für nur 40,- Cent. Ich bin dabei. Sie auch?

Endlich! Frühstücksfrei

Was habe ich mich letzte Woche gefreut! Da stand tatsächlich schwarz auf weiß in der Welt am Sonntag „… das Märchen vom wertvollen Frühstück …. Stimmt nicht …„ ( http://goo.gl/FF6gZ0 )
Hätten die Jungs das doch mal bitte 40 Jahre früher schreiben können. Meiner Mutter und mir wären endlose Diskussionen erspart geblieben. Ich habe morgens einfach keinen Hunger. Hatte ich noch nie. Aber jahrzehntelang wurde mir und anderen Leidensgenossinnen und -genossen gepredigt: DU SOLLST FRÜHSTÜCKEN! Das ist wichtig für den Stoffwechsel, für das Gehirn, für ein erfolgreiches Leben und, und, und….

In dieser kurzen Geschichte steckt aber noch eine ganz andere Lehre. Ständig hören wir in den Massenmedien von einer neuen Ernährungsform oder Regel, die angeblich die beste sein soll. Unsere Bedürfnisse sind aber individuell ganz verschieden. Warum Essen wenn kein Hunger da ist? Warum etwas essen, was man nicht mag?  Schärfen Sie im Juli doch einfach mal wieder Ihre Sinne! Versuchen Sie für sich bewusst zu unterscheiden: Ist es Hunger oder Appetit? Ist es Gewohnheit oder Hunger? Ist es Stress oder Hunger? Ist es Langeweile oder Hunger? Ich denke nicht, dass Ihnen diese Achtsamkeitsübung hilft, die lästigen 3 Kilo vor dem Strand-Urlaub auf die Schnelle zu verlieren. Aber sie erhöht die Sensibilität für Ihren Körper. Und das gibt auch ein gutes Gefühl. Versprochen!

Freiheit für die Füße

Vor gut einer Woche war ich mit guten Freunden essen. Wir arbeiten alle in der Fitness-Szene und unterhielten uns über den Barfußschuhe-Trend. Ganz ehrlich – ich machte mich eigentlich den ganzen Abend darüber lustig. Als absolute Schuh-Fetischistin war es mir unvorstellbar freiwillig in komische, breite Schuhe zu schlüpfen nur weil sie meinen Füßen gut tun sollen. Der Satz meiner Oma „für Schönheit muss man leiden“ hat sich gerade in Punkto Schuhe tief in meine DNA eingebrannt. Am nächsten Tag schlenderte ich durch Freiburg und kam an einem „Barfußschuhe“ Geschäft vorbei. Im Schaufenster sah ich erstaunlich gut aussehende Golfschuhe.  Kurz entschlossen kaufte ich mir ein Paar um diesen Trend einmal im wirklichen Leben zu testen. Was soll ich sagen. Ich habe noch nie solche bequemen, perfekt sitzende Golfschuhe besessen. Meine Füße sind selbst nach eine Runde von 5 Stunden bei 30 Grad weder geschwollen noch tut irgendetwas weh. Der frühere Impuls nach der Runde sofort aus den Schuhe zu schlüpfen ist weg. Ich bin begeistert! Ich werde Barfußschuhe zwar nie zu einem schicken Outfit tragen, wahrscheinlich auch niemals im Büro aber wie gesagt  – auf dem Golfplatz werden meine Füße ab sofort ausschließlich von diesem Schuh-Modell verwöhnt und Barfuß-Wanderschuhe stehen auf meiner Shopping-Liste schon ganz oben.

Also liebe Leute ihr habt Probleme mit den Füßen? Dann Befreit zumindest ab und zu in geeigneter Umgebung eure Füße. Ich kann’s nur empfehlen.

Hier findet ihr ein paar Barfuß-Fakten von VIVOBAREFOOT >