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Master Instruktor Alexandra Wojcik

LesMills barre im Altem Zollhof

Interview mit Alexandra Wojcik

Hallo Frau Wojcik,

Sie sind staatlich anerkannte Tanzpädagogin, Tänzerin, sowohl als auch
Choreografin und LesMills Master Instruktor. In anderen Worten ein echter Profi.

Wir freuen uns sehr, dass Sie am Dienstag, den 19.Juni im Rückgrat Center Alter Zollhof für uns einen LesMills Barre – Kurs geben werden!

Sie tanzen schon seit Sie sehr jung sind. Was hat Sie zum Tanzen gebracht?
Vielen Dank für das Lob. Ich tanze schon seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig. Die Liebe zur Bewegung mit der Verbindung zur Musik hat mich zum Tanz gebraucht. Beides ist bis heute mein Hobby und macht mir großen Spaß. Tanzen und Unterrichten ist mein Leben und für mich eins der schönsten Gefühle überhaupt!

Und direkt nach der Schule haben Sie Tanz studiert. Ist das richtig?
Fast. Nach der Schule absolvierte ich zuerst eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau
und danach die zweite Ausbildung zur Tanzpädagogin.

Was war Ihre Motivation nachdem Sie mit der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau fertig waren, eine Ausbildung zur Tanzpädagogin anzufangen? – Wurde Ihnen langweilig?
Nein, langweilig wurde mir nicht. Es war alles gut. Nur die Leidenschaft zum Tanzen hat gesiegt. Nach meiner ersten Ausbildung habe ich mich dazu entschieden, mein Wissen im Tanzen und im Unterrichten zu erweitern. Ich gebe Tanzunterricht seit meinem 15. Lebensjahr. Ich merkte einfach, dass ich dies weiter machen wollte.

Sie studierten an der Tanzakademie Minkov nahe Stuttgart. Wie kamen Sie auf diese Schule?
Ich bin in der Nähe von Baden-Baden aufgewachsen. Zur damaligen Zeit
wohnte ich in Ingolstadt und arbeitete im Büro. Die Tanzakademie Minkov
Stuttgart war damals quasi die Mitte zwischen meinem Job und meiner Heimatstadt. Ich wollte wieder in die Nähe meiner Familie und Freunde wohnen.

Zusätzlich zum Tanz haben Sie im Nebenfach Kulturmanagement studiert. Das klingt nach einer außergewöhnlichen Kombination. Wie kam es dazu?
Dieses Fach ist an der Akademie inbegriffen. Ich muss sagen, dass es sehr
spannend war, mal über den Tellerrand zu schauen, wenn es nicht nur um das Tanzen
und das Unterrichten ging.

Wann haben Sie LesMills zum ersten Mal kennengelernt?
Mit LesMills Kursen bin ich seit circa vier Jahren in Kontakt. Meine erste Ausbildung als Les
Mills Instruktor aber absolvierte ich im Oktober 2016. Dieses Jahr wurde ich Les Mills
Bodyjam Presenter und LesMills Barre Presenter, sowie LesMills Nationaltrainer.

Was bedeutet es LesMills Instruktor zu sein? Und was tut im Vergleich dazu ein Presenter?
In der LesMills Familie gibt es drei Stufen. Auf der untersten Stufe gibt es den Instruktor. Ein zertifizierter LesMills Instruktor darf LesMills Kurse in einem Lizenzstudio leiten. Als nächstes folgt der LesMills Presenter. Er gibt auch Kurse, darf aber zusätzlich LesMills in anderen Studios in Deutschland und Europa präsentieren. Ein Presenter besucht zum Beispiel Messen oder leitet Kurse, so wie im Rückgrat Altem Zollhof. Als letztes gibt es den National Trainer. Dieser hat die gleichen Aufgaben wie ein Instruktor und ein Presenter. Er darf allerdings andere Trainer ausbildet.

Lebten Sie schon immer in Baden-Baden?
Geboren bin ich in Polen, aber aufgewachsen in der Nähe von Baden-Baden, ja.

Zusammen mit einem Geschäftspartner führen Sie in Baden-Baden eine eigene Tanzschule. Das Tanzkraftwerk Baden-Baden. Das muss sehr aufregend sein.
Ja, das ist es. Ein Traum geht jeden Tag für mich aufs Neue in Erfüllung! 2016 eröffnete ich eine Tanzschule unter dem Namen Studio 86. Im April 2017 starteten mein jetziger Geschäftspartner und ich eine Zusammenarbeit. Wir eröffneten das erste Tanzkraftwerk in Baden-Baden. Bald nach dieser ersten Eröffnung machten wir noch fünf weitere Studios in Stuttgart, Achern, Göppingen und Plochingen auf. Es läuft gerade gut für uns.

Eine eigene Tanzschule aufzumachen, ist nicht leicht. Ich finde es spannend, dass es Sie gleich an fünf Standorten gibt! Was war die Idee hierfür?
Einfach die Begeisterung zum Tanz! Es war nicht von Anfang an geplant. Die Studios kamen nach und nach dazu. Und wir sind noch nicht fertig!

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Dafür bleibt gerade nicht viel Zeit, aber sonst das übliche: reisen, einkaufen,
kochen etc. 🙂

Welchen Ort auf der Welt würden Sie Ihr Tanzmekka nennen?
Das muss Los Angeles sein. Die Stadt ist an sich optisch nicht der Renner. Für mich macht die Vielfalt in der dortigen Tanzszene viel aus. Es gibt ganz viele Möglichkeit für Tänzer sich weiterzubilden. Überhaupt gibt es dort ein hohes Aufkommen sehr motivierter Tänzer. Ich finde, das ist großartig!

Bekommen Sie hier Ihre Ideen für neue Choreografien?
Ich lasse mich gerne überall inspirieren. Da bin ich ganz offen.

Frau Wojcik, danke für Ihr Zeit.

Eutonie Kurs im Verso

Meine Knochen und ich – Eutonie im Verso Resort

„Ein atmen. Ausatmen. Wir spüren jetzt unsere Fußgelenke“. So beginnt mein Eutonie-Kurs im Verso Premium-Resort an einem Freitagmorgen. Ich liege auf einer Bodenmatte auf dem Rücken und habe meine Arme und Beine von mir gestreckt.

Eutonie basiert auf den Methoden der Reformpädagogik. Es versteht sich weniger als ein Therapieverfahren für eine wie auch immer geartete Krankheit, sondern vielmehr als pädagogisches Konzept. Es sucht einen gesunden Rhythmus und einen Ausgleich in unseren Alltag zu bringen. Regelmäßiges Training sensibilisiert im Umgang mit dem eigenen Körper.

Unsere Kursleiterin Frau Weindl erklärt uns Teilnehmern Ihres Kurses, worauf sie achten sollen und welche Übung als Nächstes folgt. Dabei spricht Sie in einer langsamen und sehr weichen Stimme. Es ist angenehm Ihr zu zuhören. Ich fühle mich fast sofort entspannt und entschleunigt.

Eutonie geht auf die deutsche Rhythmik-Pädagogin Gerda Alexander (1908 – 1994) zurück. Sie entwickelte Übungen, die Verspannungen lösen und das Körpergefühl verbessern sollen. Der Name dieser Technik entnahm Sie von den griechischen Worten eu = wohl, recht, harmonisch und tonos = Spannung oder Druck. Am besten lässt sich diese Technik also mit „Wohlspannung“ übersetzen. Denn darum geht es.

Durch leichte Drehungen meiner Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, bekomme ich ein Gefühl dafür, wie sich diese anfühlen. Ich spüre, wie beansprucht sie jeden Tag sein müssen. Im Liegen und auf allen Vieren arbeiten wir uns von den Fußspitzen bis zum Kopf nach oben durch. Unterwegs versuchen wir, unter Anleitung von Frau Weindl, möglichst viele Gelenke zu spüren und jene zu entspannen. Spüren scheint in allen Übungen das geflügelte Wort zu sein.

Bei der eutonischen Arbeit geht es nicht darum, „nur zu entspannen“, sondern um die Erarbeitung eines abgestimmten Spannungszustandes des Körpers.

Eutonie ist eine Methode für jedes Alter und jeden Menschen. Eutonie wirkt zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, Muskelverspannungen oder zum Stressabbau. Gerda Alexander glaubte daran, dass sich Körperhaltung und psychisches Befinden gegenseitig beeinflussen. Die gelehrten Übungen sollen sich langfristig positiv auf das seelische Gleichgewicht des Menschen ausüben.

Wir legen uns warme Kirschkernsäckchen auf die Augen. Frau Weindl kommt herum und legt ihren Teilnehmern kleine hohle, Halbkugeln in die Handflächen. Sie sind mit Filz überzogen und fühlen sich angenehm warm und weich an. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wir kurze Stäbe aus Bambus. Mit diesen klopfen wir uns sanft die Schenkel und Fußsohlen ab.

Eutonie Materialen

Eutonie Materialen

Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien verändert sich das Gefühl des Körpers für seine Umgebung. Außerdem massieren wir unsere Faszien und machen sie wieder elastischer. Dies tun wir für eine größere Geschmeidigkeit und Elastizität unseres Körpers. Ziel ist mehr Leichtigkeit in den Bewegungen zu bringen.

Nach 60 Minuten Kurs kann einiges aus den Ideen von Gerda Alexander bestätigen. Ich fühle mich tatsächlich viel entspannter und beweglicher.

Ich laufe, meines Körpers bewusster, durch den Raum und kann mir auch sehr gut vorstellen, mit Eutonie mein Körpergefühl weiterzuentwickeln. Das spüren von Gelenken ist nur der Anfang. Fortgeschrittene Menschen sind in der Lage ihre Knochen und sogar ihre inneren Organe zu erspüren.

Ein entspannter Morgen!

Unsere Eutonie – Kurse gibt es im:
Rückgrat Alter Zollhof, Montags 10.35 – 11.35 Uhr
Verso Premium-Ressort, Freitags 10.00 – 11.00 Uhr

Alles Gute Benjamin

Fasnacht_Clown

Sport in der Fastnachtszeit

„Narri, Narro“, hallt es seit gestern wieder in den Straßen von Freiburg. Die Narren sind los! Seit letztem November bereiten sich die Narrenzünfte und ihre Narren schon vor. Jetzt sind sie in Hochstimmung. Denn das Beste kommt erst noch. Die alemannische Fasnacht strebt an diesem Wochenende ihrem Höhepunkt zu, mit spaßigen Umzügen in ganz Südbaden.

Verflogen sind die guten Vorsätze von Neujahr. Denn mal ehrlich. Es ist schon schwer keinen Krapfen zu essen. Oder zwei. Die Fastenzeit kommt erst nächste Woche und kleine Ausnahmen müssen schließlich drin sein. So oder ähnlich biegt es sich jeder Narr zu recht. Vielleicht gibt es aber einen besseren Weg.

Jedes Süßgebäck, dass Sie essen werden, bauen Sie durch bewegen wieder ab! Wenn Sie am Wochenende auf Umzüge in der Region gehen wollen, sind Sie an der frischen Luft und in der idealen Position für einen sportlichen Spaziergang. Folgen Sie einfach den Narren und machen es ihnen nach! Mit dem Rhythmus der Musik gehen und laufen Sie mit dem Umzug mit. Springen Sie gelegentlich in die Luft und klatschen Sie in die Hände. Machen Sie sich nichts vor. Sie sind ein Profi! Monatelanges Gruppentraining in diversen Rückgrat Kursen zahlt sich jetzt aus.

Durch einfaches Schlendern verbrauchen Sie in einer halben Stunde etwa 100 Kalorien. Durch flottes Gehen schaffen Sie das Gleiche in nur 20 Minuten! Zum Glück hat der Fasnet-Mendig-Umzug in Freiburg dieses Jahr eine Länge von etwa 3,5km. Das können Sie! Sie müssen nur durchhalten und in Bewegung bleiben. Es lohnt sich.

Die Belohnung(en) kommen Ihnen quasi zugeflogen. Ein Stück Schokolade (4,2g einer 300g Tafel) zum Beispiel hat 22 Kalorien. Ein Nimm2-Bonbon auch. Es ist somit absolut möglich, die Süßigkeiten, die Ihnen die Narren zuwerfen, an Ort und Stelle wieder zu verbrennen!

Oder sie genießen einfach das närrische Treiben, ohne selbst einer zu werden und besuchen uns wieder nach Fasnacht in unseren Studios. Die fünfte Jahreszeit ist schließlich nur einmal im Jahr.

Viel Vergnügen

 

Nützliche Links

Veranstaltungen Badische Zeitung

Die Strecke 2018: Fasnet-Mendig-Umzug in Freiburg

Praktisch: Kalorienrechner

Artikel: Wie 100 Kalorien verbrannt werden

 

Silvester Party

3 Tipps für gute Vorsätze im neuen Jahr

Es war einmal eine rauschende Silvesternacht, in der sich Freunde und Fremde in den Armen lagen, um sich ein Frohes Neues Jahr zu wünschen.

Auch Herr Lecker war darunter, betrachtete das zauberhafte Feuerwerk und gratulierte seiner Freundin. Bis diese ihm die Frage aller Fragen stellte: „Wie lauten denn deine Vorsätze fürs neue Jahr?“. Ein Blick auf seinen mit Weihnachtsleckereien gefüllten Bauch ließ ihn sofort voller Überzeugung aufschreien „Ich werde abnehmen, 20kg! Nur noch gesund Essen und täglich Sport treiben!“. So sprach er und nahm einen großen Schluck von der süßen Silvesterbowle.

Nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf schreckte Herr Lecker auf und es brach sogleich Hektik aus. Als er nach etlichen, aufgrund des Besetztzeichens, erfolglosen Versuchen ein Probetraining ausgemacht hatte, durchforschte er das Internet nach den neusten Diät-Trends. Quick-Diät – das klang erfolgversprechend – in 7 Tagen 9kg verlieren. Prima! Das teure Diätprogramm ist mit einem Klick gekauft und der Abnehmprozess kann beginnen. „In 7 Tagen bin ich 9kg leichter“ denkt sich Herr Lecker.


So oder so ähnlich startet vermutlich für viele der erste Tag des neuen Jahres. Doch nur wenige schaffen es tatsächlich die zahlreichen guten Vorsätze langfristig einzuhalten.

Wir verraten Ihnen unsere Tipps, wie Sie es trotzdem schaffen können!

Tipp 1: Einen Vorsatz auswählen!

Wer einen ganzen Strauß voller Vorsätze mit ins neue Jahr nimmt, wird den ein oder anderen ohnehin mit der Zeit über Bord werfen. Konzentrieren Sie sich auf einen wichtigen Vorsatz, so sind die Prioritäten klar definiert und Sie können Ihre ganze Energie hierfür verwenden.

Tipp 2: Einen Schritt nach dem Anderen!

Die Quick-Diät von Herr Lecker ist natürlich Quatsch. Haben Sie Geduld. Jahrelang antrainierte schlechte Gewohnheiten lassen sich oftmals nicht in wenigen Tagen richten. Auch ist täglicher Sport für einen bisherigen Couchpotatoe oftmals zu viel des Guten und der Frust stellt sich bald ein. Stecken Sie sich lieber kleinere Zwischenziele und arbeiten Sie sich so bis zum großen Erfolg vor – der Weg ist hier das Ziel!

Tipp 3: Suche dir „Feinde“ und „Verbündete“!

Der Mensch möchte sich natürlicherweise in einem guten Licht darstellen, sich vor anderen nicht blamieren. Erzählen Sie daher möglichst vielen von Ihrem Vorhaben. So entsteht für Sie ein unterbewusster Druck Ihren Vorsätzen auch treu zu bleiben. Auf der anderen Seite sollten Sie sich auch den ein oder anderen Verbündeten suchen, der dasselbe Ziel hat wie Sie. Gegenseitige Motivation ist das beste Mittel und holt Sie schnell wieder aus einem Tief hervor.

Wir wünschen Ihnen ein sportliches Jahr 2018 und freuen uns, Sie beim Erreichen Ihrer Ziele zu unterstützen.

Wir sind Ihre ersten Verbündeten!

Mythos: Übergewicht ist zu einem hohen Anteil genetisch bedingt!

Nicht die Gene machen dick, sondern das Ess- und Bewegungsverhalten. Gene sorgen nur für eine andere Grundsituation, bspw. wie groß der Appetit ist, welche Geschmacksrichtung man liebt (süß oder sauer) oder wie gerne man sich bewegt.

Eine große Rolle spielt eher die Erziehung der Eltern und dem geschaffenen Umfeld. Kochen Eltern gerne kalorienreiche Mahlzeiten, wird ein Kind mit veranlagter Appetitlosigkeit eher Essen ablehnen, als ein Kind, welches gerne Appetit hat.
Die Erziehung kann die genetische Veranlagung beeinflussen. Wenn Kinder etwa immer mit Schokolade getröstet oder belohnt werden, greifen sie auch später regelmäßig zur Frustschokolade.

Ein passender Vergleich kann mit der Alkoholsucht angestellen werden. Alkoholismus ist zur Hälfte auf die Gene zurückzuführen. Die Alkoholverarbeitung arbeitet bei jedem Menschen unterschiedlich (bspw. die Dopaminregelung im Hirn). Deswegen wirkt sich Alkohol bei manchen Menschen intensiver aus als bei anderen. Aber niemand wird als Alkoholiker geboren. Niemand wird Alkoholiker, ohne jemals ein Glas Alkohol getrunken zu haben.

Ähnlich ist es mit dem Übergewicht: die Gene machen nicht dick, sie geben Bedingungen vor. Wir können aber jederzeit entscheiden, welchen Weg wir gehen möchten.

Buchquelle:
Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden
1. Auflage Februar 2016, Berlin, Seiten: 63 – 65

Mythos: Mein Stoffwechsel ist kaputt!

Was ist denn eigentlich der Stoffwechsel? Kurz gesagt:
Alles, was wir zu uns nehmen, muss zerkleinert, verarbeitet und in „Nützlich“ oder „Unbrauchbar“ sortiert werden. Das Unbrauchbare wird ausgeschieden. Die nützlichen Teile hingegen werden zu den einzelnen Zellen im Körper transportiert und halten so die Körperfunktionen in Gang (wärmen, wachsen, regenerieren, etc.).

Das heißt im Klartext: funktioniert der Stoffwechsel tatsächlich nicht, arbeiten auch unser Körper und unsere Organe nicht mehr. Der Stoffwechsel setzt aber nur aus, wenn er nicht genügend Energie von uns bekommt. Die notwendige Energie zieht der Stoffwechsel aus der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Falls wir zu wenig essen, also weniger Kalorien zu uns nehmen, als unser Körper benötigt, zieht er die Energie aus unseren Fettreserven.

Erst wenn all unsere Fettreserven aufgebraucht sind und wir weniger Energie zu uns nehmen als wir verbrauchen, erhalten unsere Zellen im Körper nicht genügend „nützliche Teile“ und die ersten Organe fangen an zu versagen.
Fazit: der Stoffwechsel kann nicht kaputt gehen! Er kann lediglich bei totaler Energie-Unterversorgung den Betrieb vorübergehend einstellen, bis wieder genügend Energie ankommt.

Grundsätzlich gilt natürlich: Je weniger Kalorien Sie zu sich nehmen, desto höher ist der Fettverlust. Solange Sie also Ihren Grundumsatz an Kalorien am Tag unterschreiten, geht der Körper an die Fettreserven.

Buchquelle:
Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden
1. Auflage Februar 2016, Berlin, Seiten: 35 – 46

Mythos: Cardiotraining ist der einzige Weg zum Fettabbau

Für den Fettabbau ist einzig und allein die Kalorienbilanz ausschlaggebend. Also nur wenn wir mehr Kalorien verbrennen als wir zu uns nehmen, wird Körperfett abgebaut.

Natürlich ist Cardiotraining zweifelsohne gesund für Ihr Herz-Kreislaufsystem und hilft dabei Kalorien zu verbrennen, aber nur während des Trainings. Sobald also die Cardio-Einheit beendet ist, endet auch die erhöhte Energieverbrennung.

Beim Krafttraining ist das anders. Hier tritt nach dem Training der „Nachbrenneffekt“ ein. Das heißt: selbst bis zu 48 Stunden nach dem Sport, also sogar im Schlaf, verbrennen wir mehr Energie! Zusätzlich positiver Effekt: bauen wir langfristig Muskulatur auf, erhöhen wir auch unseren Grundumsatz. Somit verbrennen wir selbst ohne körperliche Aktivität mehr Energie!

Unser Tipp: eine gute Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining (ca. 25% Ausdauer, 75% Kraft) machen Sie optimal fit. Lassen Sie sich von unseren Trainern beraten – sie erstellen Ihnen auch gerne Ihren eigenen Trainingsplan!

 

*** YOGA-ABC ***

Z wie Zeichen:

Der Schüler erhält verschiedene Zeichen für seinen Fortschritt in der Meditation. Dies können neben dem Gefühl keine Sehnsucht mehr nach der Welt zu verspüren auch Freude und Glück sein. Häufig spüren die Schüler Ströme der Reinheit, des Lichts, der Glückseligkeit und der Erkenntnis zu sich hinfließen.