Archiv der Kategorie: FITNESS

Ben gibt alles! – in der Fle-xx WS im Rückgrat Alter Zollhof

Die Fitness Kurse der PU Gruppe

Hey, ich bin Ben. Ich bin ein sportlicher Typ Ende zwanzig und Fitness ist mein Hobby.
Im Rückgrat trainiere ich in den Zirkeln und an den freien Geräten. Fitnesskurse besuche ich selten. Das soll sich 2019 ändern! In dieser Reihe probiere ich unterschiedliche Fitnesskurse im Verso Premium-Resort und Rückgrat Centern aus. Das hier sind meine Erfahrungen.

Fle-xx WS im Rückgrat Alter Zollhof

Der Flexx-Zirkel in den Rückgrat Centern und im Verso ist große Klasse. Nach jedem Training ziehe ich hier meine verkürzten Muskeln wieder in die Länge. Das tut nicht immer gut, ist aber sehr wichtig. Ich sehe und spüre einen deutlichen Unterschied zu Freunden, die zwar sportlich sind, aber keinen Fle-xx Zirkel zur Verfügung haben. Zusätzlich zum Fle-xx Zirkel bietet die PU-Gruppe in seinen Rückgrat Centern und im Verso Premium Resort Fle-xx auch als Kurs an. Ich muss Ihnen sagen, es lohnt sich!

Power Ben in der Flexx-WS

Variation von der Übung Krieger; Hier werden der Hüftbeuger und die Brustmuskulatur trainiert.

Mit einer Stunde Kurszeit sind die Übungen im Fle-xx WS Kurs nicht nur umfangreicher, sondern auch abwechslungsreicher als im Zirkel. Die Kursleiter zeigen die unterschiedlichen Fle-xx Figuren für die Teilnehmer der Stunde und gehen daraufhin durch den Raum, um die Haltung der Mitglieder zu korrigieren.
Ich absolvierte meinen Fle-xx WS an einem Dienstagmorgen bei Heidrun. Die Mitglieder, mit denen ich an diesem Morgen trainierte, war eine eingespielte Gruppe Ü40, die ganz genau wussten, was auf sie zu kam. Der Fle-xx WS Kurs bei Heidrun steht bei Ihnen jede Woche fest im Kalender!

Power Ben in der Flexx-WS

Der Pilz; Streckung des Latissimus / der breitester Rückenmuskel

Die Übungen wurden langsam gezeigt. Heidrun machte sich große Mühe genau zu erklären, worauf zu achten ist und welches die nächsten Schritte sind. Insgesamt waren die Übungen nicht schwierig. Ich konnte den Erklärungen sehr gut folgen. Es erfordert nur ein bisschen Flexibilität. In der Stunde trainierten wir unseren Rücken, den Hintern, sowie die Ober- und Unterschenkel. Natürlich beidseitig, innen und außen. Besonders gefallen hat mir die Übung „Taube“ bei der ich meinen Hüftbeuger, meinen Gluteus-Muskel, in einer Weise strecken konnte, die ich bisher noch nicht kannte. Es war ein gutes Gefühl! Sehr gut für jeden Bürojob.

Mein Fazit

Guter Kurs! Ich konnte bei den Übungen gut mitkommen und die Stunde ging schnell zu Ende. Was bleibt, ist ein angenehmes und freies Gefühl zwischen den Schulterblättern. Auch in den nächsten beiden Tagen merkte ich, dass sich meine Muskeln lockerer anfühlten. Das nenne ich Training mit Erfolg! Das Ziel des Fle-xx Konzeptes ist bei mir voll angekommen. Mehr Beweglichkeit im Alltag – Zur Vorbeugung und gegen bestehende Schmerzen! Fle-xx WS empfehle ich jedem Sportler, egal welchen Alters.

Viel Spaß und bleiben Sie im Training!

Power Ben nimmt am Flexx-Kurs teil

Alternativübung der Taube; Training des Gluteus.
Heidrun nimmt auf jeden Rücksicht.

Rückgrat Mitglieder beim Laufen

Richtig Laufen

Wie machen es die Profis?

Laufen im Freien oder auf dem Laufband ist mit die einfachste Art und Weise, wie man sich mit wenig Aufwand fit halten kann. Sie brauchen dafür nicht viel. Ein Paar Laufschuhe und los geht’s. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, mit denen man sich viel Ärger und Mühe sparen kann. Anlässlich der Freiburger Laufnacht am Donnerstag, den 21.06.2018 finden Sie hier unseren Beitrag zum Thema – Richtig laufen.

Los laufen

Zum Los laufen benötigen Sie zu aller erst Schuhe. Ihre Turnschuhe, mit denen Sie ins Rückgrat oder Verso gehen, sind gut. Wenn Sie damit aber regelmäßig laufen gehen wollen, werden Sie damit nicht glücklich werden. Richtige Laufschuhe sind teuer, aber ihr Geld wert! Sie sind leichter und ihre Sohle ist beweglicher als bei einem normalen Turnschuh. Das ist wichtig, um nicht müde zu werden und beim Laufen die Füße richtig abrollen zu können. Laufschuhe kauft man in der Regel eine ganze Schuhgröße größer als notwendig. Beim langen Gehen schwellen unsere Füße nämlich leicht an. Das ist ganz normal. Außerdem rutschen unsere Zehen beim Abrollen der Füße leicht nach vorne. Ein perfekt sitzender Schuh empfindet man deswegen plötzlich als zu eng. Wenn man sich zum ersten Mal echte Laufschuhe zu legt, ist es deswegen gut, sie direkt in einem Geschäft für Laufschuhe zu kaufen.

Dran bleiben

Wie bei allen Sportarten lebt das Laufen von Übung, Übung, Übung.
Das Training für die nächste Freiburger Laufnacht oder den Freiburger Marathon startet genau jetzt. Egal ob Sie nächste Woche mit rennen wollen oder erst nächstes Jahr. Ihr Ziel ist es für den Moment jede Woche mindestens zwei Mal wenigstens 20 Minuten Laufen zu gehen. Es ist nicht wichtig, wie weit Sie dabei kommen. Am Anfang geht es darum, Ihren Körper an diese neue Belastung zu gewöhnen. Viel, hilft selten viel. Machen Sie zwischen jedem Lauf Tag einen Tag Pause und geben Sie Ihrem Körper Zeit sich zu regenerieren. Wenn Sie sich gut fühlen, steigern Sie langsam Ihr Pensum. Kurze Sprints sind gut für Ihre Ausdauer und verhindern, dass Ihr Körper sich an die wiederkehrenden Reize gewöhnt. Variieren Sie Ihre Laufstrecke immer wieder, um auch einmal wechselnde Steigungen zu haben. Starten Sie Ihr Training aber nicht gleich mit einem Sprint, sondern geben Sie Ihrem Körper Zeit warm zu werden. Ansonsten ist es leicht sich zu verletzten. Jeder hat mal einen schlechten Tag und keine Lust zum Sport zu gehen. Versuchen Sie sich trotzdem aufzuraffen und das Lauftraining als Routine in Ihren Trainingsplan einzubauen. Verabreden Sie sich zum Beispiel mit Freunden um ins Rückgrat oder Verso zu gehen. Ausreden lassen sich schwerer finden, wenn man nicht nur sich selbst enttäuscht.

Das Rückgrat läuft

Das Rückgrat läuft

Wie laufe ich?

Versuchen Sie sich anzugewöhnen beim Laufen auf dem Fußballen aufzukommen, nicht auf der Ferse. Immer wieder liest man, dass Läufer Ihre Füße abrollen sollen. Das stimmt auch. Allerdings nicht von Ihrer Ferse zu Ihren Zehen, sondern von Ihrem Fußballen zu der Ferse! Ihre Kraft wird am besten, und am Schonendsten für Sie, über Ihren Mittelfuß und Ihren Fußballen übertragen. Etwa 70% Ihres Bewegungsablaufes sind Sie in der Luft. Bei jedem Schritt federt Ihr Körper das 2- bis 4- fache Ihres Körpergewichts ab. Das ist sehr viel. Sie können Ihren Körper unterstützen, indem Sie es ihm leichter machen, diese heftigen Stöße abzumildern. Neben dem Auftreten und Abrollen gelingt Ihnen das, indem Sie unter Ihrer Hüfte auftritten. Ihr ganzer Körper fängt auf diese Art Ihren Aufprall ab. Tun Sie das nicht, strapazieren Sie Ihre Hüfte. Wie es bei einem professionellen Athleten aussieht, zeigt dieses Video ganz gut, anhand des Beispiels kenianischer Langstreckenläufer Moses Cheruiyot Mosop.

Video: Richtiges Laufen mit Moses Mosop.

Wo laufe ich?

Auf einem Asphaltweg oder in der Natur. Beides ist in Ordnung. Auf einem Wald- oder Wiesen weg, federt der Boden das Laufen natürlich etwas ab. Den gleichen Effekt haben Sie, wenn Sie ins Rückgrat oder Verso gehen und auf einem unserer Laufbänder trainieren. Stellen Sie am besten beim Laufband eine Steigung von 1 – 2 % ein. Das entspricht etwa dem Aufwand, den Sie als Luftwiderstand im Freien hätten. Sehr praktisch beim Laufen auf einem Laufband ist auch, dass Sie aus unterschiedlichen Programmen wählen können. So haben Sie die Möglichkeit Geschwindigkeit und Steigung anzupassen, um Ihnen ganz verschiedene Reize zu setzen.

Was noch?

Wenn Ihnen alleine beim Laufen zu langweilig wird und Sie keinen Trainingspartner haben, dann machen Sie sich Musik an. Musiktracks mit mehr als 120 Beats pro Minute steigern Ihr natürliches Lauftempo! Nach dem Laufen das Dehnen nicht vergessen. Ihre Muskeln ziehen sich beim Sport zusammen. Durch das Dehnen ziehen Sie sie wieder auseinander und verhinderen Muskelverkürzungen! Gehen Sie nicht ins Fitnesscenter oder draußen Laufen, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Langfristig wird Ihnen das nur schaden.

Mit diesen Tipps kann fast nichts mehr schief gehen.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß und viel Erfolg bei Ihrem nächsten Lauf!

Master Instruktor Alexandra Wojcik

LesMills barre im Altem Zollhof

Interview mit Alexandra Wojcik

Hallo Frau Wojcik,

Sie sind staatlich anerkannte Tanzpädagogin, Tänzerin, sowohl als auch
Choreografin und LesMills Master Instruktor. In anderen Worten ein echter Profi.

Wir freuen uns sehr, dass Sie am Dienstag, den 19.Juni im Rückgrat Center Alter Zollhof für uns einen LesMills Barre – Kurs geben werden!

Sie tanzen schon seit Sie sehr jung sind. Was hat Sie zum Tanzen gebracht?
Vielen Dank für das Lob. Ich tanze schon seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig. Die Liebe zur Bewegung mit der Verbindung zur Musik hat mich zum Tanz gebraucht. Beides ist bis heute mein Hobby und macht mir großen Spaß. Tanzen und Unterrichten ist mein Leben und für mich eins der schönsten Gefühle überhaupt!

Und direkt nach der Schule haben Sie Tanz studiert. Ist das richtig?
Fast. Nach der Schule absolvierte ich zuerst eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau
und danach die zweite Ausbildung zur Tanzpädagogin.

Was war Ihre Motivation nachdem Sie mit der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau fertig waren, eine Ausbildung zur Tanzpädagogin anzufangen? – Wurde Ihnen langweilig?
Nein, langweilig wurde mir nicht. Es war alles gut. Nur die Leidenschaft zum Tanzen hat gesiegt. Nach meiner ersten Ausbildung habe ich mich dazu entschieden, mein Wissen im Tanzen und im Unterrichten zu erweitern. Ich gebe Tanzunterricht seit meinem 15. Lebensjahr. Ich merkte einfach, dass ich dies weiter machen wollte.

Sie studierten an der Tanzakademie Minkov nahe Stuttgart. Wie kamen Sie auf diese Schule?
Ich bin in der Nähe von Baden-Baden aufgewachsen. Zur damaligen Zeit
wohnte ich in Ingolstadt und arbeitete im Büro. Die Tanzakademie Minkov
Stuttgart war damals quasi die Mitte zwischen meinem Job und meiner Heimatstadt. Ich wollte wieder in die Nähe meiner Familie und Freunde wohnen.

Zusätzlich zum Tanz haben Sie im Nebenfach Kulturmanagement studiert. Das klingt nach einer außergewöhnlichen Kombination. Wie kam es dazu?
Dieses Fach ist an der Akademie inbegriffen. Ich muss sagen, dass es sehr
spannend war, mal über den Tellerrand zu schauen, wenn es nicht nur um das Tanzen
und das Unterrichten ging.

Wann haben Sie LesMills zum ersten Mal kennengelernt?
Mit LesMills Kursen bin ich seit circa vier Jahren in Kontakt. Meine erste Ausbildung als Les
Mills Instruktor aber absolvierte ich im Oktober 2016. Dieses Jahr wurde ich Les Mills
Bodyjam Presenter und LesMills Barre Presenter, sowie LesMills Nationaltrainer.

Was bedeutet es LesMills Instruktor zu sein? Und was tut im Vergleich dazu ein Presenter?
In der LesMills Familie gibt es drei Stufen. Auf der untersten Stufe gibt es den Instruktor. Ein zertifizierter LesMills Instruktor darf LesMills Kurse in einem Lizenzstudio leiten. Als nächstes folgt der LesMills Presenter. Er gibt auch Kurse, darf aber zusätzlich LesMills in anderen Studios in Deutschland und Europa präsentieren. Ein Presenter besucht zum Beispiel Messen oder leitet Kurse, so wie im Rückgrat Altem Zollhof. Als letztes gibt es den National Trainer. Dieser hat die gleichen Aufgaben wie ein Instruktor und ein Presenter. Er darf allerdings andere Trainer ausbildet.

Lebten Sie schon immer in Baden-Baden?
Geboren bin ich in Polen, aber aufgewachsen in der Nähe von Baden-Baden, ja.

Zusammen mit einem Geschäftspartner führen Sie in Baden-Baden eine eigene Tanzschule. Das Tanzkraftwerk Baden-Baden. Das muss sehr aufregend sein.
Ja, das ist es. Ein Traum geht jeden Tag für mich aufs Neue in Erfüllung! 2016 eröffnete ich eine Tanzschule unter dem Namen Studio 86. Im April 2017 starteten mein jetziger Geschäftspartner und ich eine Zusammenarbeit. Wir eröffneten das erste Tanzkraftwerk in Baden-Baden. Bald nach dieser ersten Eröffnung machten wir noch fünf weitere Studios in Stuttgart, Achern, Göppingen und Plochingen auf. Es läuft gerade gut für uns.

Eine eigene Tanzschule aufzumachen, ist nicht leicht. Ich finde es spannend, dass es Sie gleich an fünf Standorten gibt! Was war die Idee hierfür?
Einfach die Begeisterung zum Tanz! Es war nicht von Anfang an geplant. Die Studios kamen nach und nach dazu. Und wir sind noch nicht fertig!

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Dafür bleibt gerade nicht viel Zeit, aber sonst das übliche: reisen, einkaufen,
kochen etc. 🙂

Welchen Ort auf der Welt würden Sie Ihr Tanzmekka nennen?
Das muss Los Angeles sein. Die Stadt ist an sich optisch nicht der Renner. Für mich macht die Vielfalt in der dortigen Tanzszene viel aus. Es gibt ganz viele Möglichkeit für Tänzer sich weiterzubilden. Überhaupt gibt es dort ein hohes Aufkommen sehr motivierter Tänzer. Ich finde, das ist großartig!

Bekommen Sie hier Ihre Ideen für neue Choreografien?
Ich lasse mich gerne überall inspirieren. Da bin ich ganz offen.

Frau Wojcik, danke für Ihr Zeit.

Eutonie Kurs im Verso

Meine Knochen und ich – Eutonie im Verso Resort

„Ein atmen. Ausatmen. Wir spüren jetzt unsere Fußgelenke“. So beginnt mein Eutonie-Kurs im Verso Premium-Resort an einem Freitagmorgen. Ich liege auf einer Bodenmatte auf dem Rücken und habe meine Arme und Beine von mir gestreckt.

Eutonie basiert auf den Methoden der Reformpädagogik. Es versteht sich weniger als ein Therapieverfahren für eine wie auch immer geartete Krankheit, sondern vielmehr als pädagogisches Konzept. Es sucht einen gesunden Rhythmus und einen Ausgleich in unseren Alltag zu bringen. Regelmäßiges Training sensibilisiert im Umgang mit dem eigenen Körper.

Unsere Kursleiterin Frau Weindl erklärt uns Teilnehmern Ihres Kurses, worauf sie achten sollen und welche Übung als Nächstes folgt. Dabei spricht Sie in einer langsamen und sehr weichen Stimme. Es ist angenehm Ihr zu zuhören. Ich fühle mich fast sofort entspannt und entschleunigt.

Eutonie geht auf die deutsche Rhythmik-Pädagogin Gerda Alexander (1908 – 1994) zurück. Sie entwickelte Übungen, die Verspannungen lösen und das Körpergefühl verbessern sollen. Der Name dieser Technik entnahm Sie von den griechischen Worten eu = wohl, recht, harmonisch und tonos = Spannung oder Druck. Am besten lässt sich diese Technik also mit „Wohlspannung“ übersetzen. Denn darum geht es.

Durch leichte Drehungen meiner Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, bekomme ich ein Gefühl dafür, wie sich diese anfühlen. Ich spüre, wie beansprucht sie jeden Tag sein müssen. Im Liegen und auf allen Vieren arbeiten wir uns von den Fußspitzen bis zum Kopf nach oben durch. Unterwegs versuchen wir, unter Anleitung von Frau Weindl, möglichst viele Gelenke zu spüren und jene zu entspannen. Spüren scheint in allen Übungen das geflügelte Wort zu sein.

Bei der eutonischen Arbeit geht es nicht darum, „nur zu entspannen“, sondern um die Erarbeitung eines abgestimmten Spannungszustandes des Körpers.

Eutonie ist eine Methode für jedes Alter und jeden Menschen. Eutonie wirkt zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, Muskelverspannungen oder zum Stressabbau. Gerda Alexander glaubte daran, dass sich Körperhaltung und psychisches Befinden gegenseitig beeinflussen. Die gelehrten Übungen sollen sich langfristig positiv auf das seelische Gleichgewicht des Menschen ausüben.

Wir legen uns warme Kirschkernsäckchen auf die Augen. Frau Weindl kommt herum und legt ihren Teilnehmern kleine hohle, Halbkugeln in die Handflächen. Sie sind mit Filz überzogen und fühlen sich angenehm warm und weich an. Zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wir kurze Stäbe aus Bambus. Mit diesen klopfen wir uns sanft die Schenkel und Fußsohlen ab.

Eutonie Materialen

Eutonie Materialen

Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien verändert sich das Gefühl des Körpers für seine Umgebung. Außerdem massieren wir unsere Faszien und machen sie wieder elastischer. Dies tun wir für eine größere Geschmeidigkeit und Elastizität unseres Körpers. Ziel ist mehr Leichtigkeit in den Bewegungen zu bringen.

Nach 60 Minuten Kurs kann einiges aus den Ideen von Gerda Alexander bestätigen. Ich fühle mich tatsächlich viel entspannter und beweglicher.

Ich laufe, meines Körpers bewusster, durch den Raum und kann mir auch sehr gut vorstellen, mit Eutonie mein Körpergefühl weiterzuentwickeln. Das spüren von Gelenken ist nur der Anfang. Fortgeschrittene Menschen sind in der Lage ihre Knochen und sogar ihre inneren Organe zu erspüren.

Ein entspannter Morgen!

Unsere Eutonie – Kurse gibt es im:
Rückgrat Alter Zollhof, Montags 10.35 – 11.35 Uhr
Verso Premium-Ressort, Freitags 10.00 – 11.00 Uhr

Alles Gute Benjamin

Silvester Party

3 Tipps für gute Vorsätze im neuen Jahr

Es war einmal eine rauschende Silvesternacht, in der sich Freunde und Fremde in den Armen lagen, um sich ein Frohes Neues Jahr zu wünschen.

Auch Herr Lecker war darunter, betrachtete das zauberhafte Feuerwerk und gratulierte seiner Freundin. Bis diese ihm die Frage aller Fragen stellte: „Wie lauten denn deine Vorsätze fürs neue Jahr?“. Ein Blick auf seinen mit Weihnachtsleckereien gefüllten Bauch ließ ihn sofort voller Überzeugung aufschreien „Ich werde abnehmen, 20kg! Nur noch gesund Essen und täglich Sport treiben!“. So sprach er und nahm einen großen Schluck von der süßen Silvesterbowle.

Nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf schreckte Herr Lecker auf und es brach sogleich Hektik aus. Als er nach etlichen, aufgrund des Besetztzeichens, erfolglosen Versuchen ein Probetraining ausgemacht hatte, durchforschte er das Internet nach den neusten Diät-Trends. Quick-Diät – das klang erfolgversprechend – in 7 Tagen 9kg verlieren. Prima! Das teure Diätprogramm ist mit einem Klick gekauft und der Abnehmprozess kann beginnen. „In 7 Tagen bin ich 9kg leichter“ denkt sich Herr Lecker.


So oder so ähnlich startet vermutlich für viele der erste Tag des neuen Jahres. Doch nur wenige schaffen es tatsächlich die zahlreichen guten Vorsätze langfristig einzuhalten.

Wir verraten Ihnen unsere Tipps, wie Sie es trotzdem schaffen können!

Tipp 1: Einen Vorsatz auswählen!

Wer einen ganzen Strauß voller Vorsätze mit ins neue Jahr nimmt, wird den ein oder anderen ohnehin mit der Zeit über Bord werfen. Konzentrieren Sie sich auf einen wichtigen Vorsatz, so sind die Prioritäten klar definiert und Sie können Ihre ganze Energie hierfür verwenden.

Tipp 2: Einen Schritt nach dem Anderen!

Die Quick-Diät von Herr Lecker ist natürlich Quatsch. Haben Sie Geduld. Jahrelang antrainierte schlechte Gewohnheiten lassen sich oftmals nicht in wenigen Tagen richten. Auch ist täglicher Sport für einen bisherigen Couchpotatoe oftmals zu viel des Guten und der Frust stellt sich bald ein. Stecken Sie sich lieber kleinere Zwischenziele und arbeiten Sie sich so bis zum großen Erfolg vor – der Weg ist hier das Ziel!

Tipp 3: Suche dir „Feinde“ und „Verbündete“!

Der Mensch möchte sich natürlicherweise in einem guten Licht darstellen, sich vor anderen nicht blamieren. Erzählen Sie daher möglichst vielen von Ihrem Vorhaben. So entsteht für Sie ein unterbewusster Druck Ihren Vorsätzen auch treu zu bleiben. Auf der anderen Seite sollten Sie sich auch den ein oder anderen Verbündeten suchen, der dasselbe Ziel hat wie Sie. Gegenseitige Motivation ist das beste Mittel und holt Sie schnell wieder aus einem Tief hervor.

Wir wünschen Ihnen ein sportliches Jahr 2018 und freuen uns, Sie beim Erreichen Ihrer Ziele zu unterstützen.

Wir sind Ihre ersten Verbündeten!

Bowle zum Frühstück

Einfaches und schnelles Essen

Heutzutage ist Zeit eine Mangelware und unser Essverhalten leidet darunter. Gesundes und schnelles Essen kann aber so einfach sein und man kann diverse Gerichte, auch im stressigen Alltag hervorragend integrieren. 

Ein Termin jagt den nächsten und man ist froh, wenn man bei einem Bäcker vorbeikommt, bei dem man herzhaft aus der Theke zugreifen kann. Genau das sind die sogenannten „Figur-Fallen“.
Der Zuckerspiegel steigt enorm in die Höhe und fällt nach einer kurzen Zeit wieder enorm ab. Der Hunger ist immer noch präsent und dennoch wiegt man gefühlt 2 kg mehr. Das fatale daran ist, dass man diese Kilos einfach nicht mehr los wird. Tatsächlich liegt das alles an der falschen Ernährung die wir unserem Körper tagtäglich zumuten.
Aber ein einfaches Frühstück oder ein schnelles Mittagessen sind in der Zubereitung nicht wirklich aufwendig. Wir zeigen Ihnen Alternativen auf, die Sie ganz einfach und schnell zubereiten können.

Eine Frühstücks-Schale (auch Bowl genannt) am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen und macht Sie fit für den Alltag.

Wer morgens jedoch gar keine Zeit hat, eine leckere Frühstücks-Schale zu machen, kann sich am Vorabend eine Schüssel Overnight Oats zubereiten. Was das genau ist?
Overnight Oats ist das gesunde Frühstück über Nacht. Man bereitet sein Frühstück am Vorabend vor und lässt dieses über Nacht im Kühlschrank. Haferflocken oder Chia-Samen quellen im Wasser auf und werden zu einer festen Masse. Am nächsten Morgen hat man ein gesundes und nahrhaftes Frühstück, welches man mit Obst, Hülsenfrüchte oder Beeren garnieren kann.

Und wie sieht es beim Mittagessen aus?

Manchmal muss es einfach schnell sein. Und wenn die Mittagspause zu kurz ist, aber der Hunger viel zu groß, gibt es einfache Möglichkeiten sein Mittagessen schon am Vorabend vorzubereiten. Wie wäre es mit einem Schichtsalat in einem Glas? Sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt zudem auch hervorragend.

Eine ganz schnelle Alternative sind Kichererbsen. Nicht nur der Namen sorgt für gute Laune, sondern ist reich an Eiweiß und Ballaststoffe. Sie nehmen ein Glas Kichererbsen, geben es in eine Schüssel hinein und verfeinern nach Belieben mit Kräutern oder weiterem Gemüse.

Schneller geht ein Mittagessen nicht und ist nicht nur sättigend, sondern auch wirklich gesund.

„Du bist was du isst“

Sehen Sie, eine gesunde Mahlzeit kann auch ohne viel Aufwand zubereitet werden. Da dieses Thema so umfangreich ist und viel mehr dahinter steckt, laden wir alle Frauen zu einem Vortrag in unserem Rückgrat Woman am Montag, den 23. Oktober um 17. 00 Uhr, rund um das Thema „Abnehmen und das Gewicht halten“ ein.

Natürlich ist der Eintritt frei, wir bitten aber um Anmeldung an der Rezeption im WOMAN oder unter Tel. 0761 – 285 299 53

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freundinnen.

 

älterer Mann trainiert mit einer Langhantel

Jungbrunnen Krafttraining – mehr Lebensqualität durch Muskelaufbau

Nicht schonen, sondern voll belasten lautet die Devise! Denn was ich nicht benutze, verkümmert.

Bereits mit 30 Jahren beginnt der Körper damit Muskeln abzubauen. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät um etwas dagegen zu tun. Bis vor wenigen Jahren lautete die herrschende Meinung, dass Ausdauertraining ausreichend sei, um den menschlichen Körper gesund zu halten. Neuere Forschungen widerlegen diese Ansicht.

Obwohl Ausdauertraining einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System hat, schützt es nicht vor Muskelatrophie (Muskelschwund) und Osteoporose (Knochenschwund). Dabei sind es gerade unsere Muskeln, welche uns fortbewegen, unsere Gelenke zusammenhalten und uns ebenso vor Stößen und Stürzen bewahren.

Der biologische Alterungsprozesse führt zu einem natürlichen, wie unvermeidlichen, Verlust der sog. Schnellkraft und Maximalkraft. Erstere ist die Fähigkeit unserer Muskeln, in kurzer Zeit einen möglichst großen Kraftimpuls hervorzubringen. Die Maximalkraft wiederum, drückt die größtmögliche Kraft aus, die ein Mensch gegen einen Widerstand ausüben kann. Aus unterschiedlichen Studien geht hervor, dass sich die Maximalkraft zwischen dem 30. und 80. Lebensjahr in Abhängigkeit ihrer Beanspruchung um 20% bis 40% reduziert.

Ein gezieltes und regelmäßiges Krafttraining kann dem Muskelschwund jedoch entgegen wirken und sogar einen Zuwachs der Muskelzellen fördern. Wie alt der Mensch dabei ist, sei laut den Studien irrelevant. Selbst mit 80 Jahren kann der Körper noch neues Muskelgewebe aufbauen. Regelmäßiges Krafttraining mit schweren Gewichten regt den Körper immer dazu an Knochen- und Muskelgewebe zu stärken.

Das Athletic Center ist eine effektive Ergänzung zu unserem normalen Trainingsangebot und bedeutet für Sie, neue Trainings-Impulse, um an Ihre Grenzen zu gelangen. An den Plate Loaded Maschinen, den erweiterten Freihanteln und dem Kniebeugeständer, können Sie sich richtig auspowern.

Bitte beachten Sie, dass im Athletic-Center, keine Betreuung stattfindet. Sie sollten unsere Gruppeneinweisung besuchen oder sich bereits an den unterschiedlichsten Kraft-Geräten auskennen.

Versuchen Sie es selbst!

älterer Mann beim Trainieren

Quellen:

Ärzteblatt: „Ausdauer- und Krafttraining unterstützen Diät im Alter am besten“

Südwest Presse: „Krafttraining im hohen Alter“

Studie: „Kraft und posturale Kontrolle im Alter“

Studie: „Neuromuscular adaptations to concurrent training in the elderly“

Studie: „Increased rate of force development and neural drive of human skeletal muscle following resistance training“

 

 

 

Mythos: Übergewicht ist zu einem hohen Anteil genetisch bedingt!

Nicht die Gene machen dick, sondern das Ess- und Bewegungsverhalten. Gene sorgen nur für eine andere Grundsituation, bspw. wie groß der Appetit ist, welche Geschmacksrichtung man liebt (süß oder sauer) oder wie gerne man sich bewegt.

Eine große Rolle spielt eher die Erziehung der Eltern und dem geschaffenen Umfeld. Kochen Eltern gerne kalorienreiche Mahlzeiten, wird ein Kind mit veranlagter Appetitlosigkeit eher Essen ablehnen, als ein Kind, welches gerne Appetit hat.
Die Erziehung kann die genetische Veranlagung beeinflussen. Wenn Kinder etwa immer mit Schokolade getröstet oder belohnt werden, greifen sie auch später regelmäßig zur Frustschokolade.

Ein passender Vergleich kann mit der Alkoholsucht angestellen werden. Alkoholismus ist zur Hälfte auf die Gene zurückzuführen. Die Alkoholverarbeitung arbeitet bei jedem Menschen unterschiedlich (bspw. die Dopaminregelung im Hirn). Deswegen wirkt sich Alkohol bei manchen Menschen intensiver aus als bei anderen. Aber niemand wird als Alkoholiker geboren. Niemand wird Alkoholiker, ohne jemals ein Glas Alkohol getrunken zu haben.

Ähnlich ist es mit dem Übergewicht: die Gene machen nicht dick, sie geben Bedingungen vor. Wir können aber jederzeit entscheiden, welchen Weg wir gehen möchten.

Buchquelle:
Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden
1. Auflage Februar 2016, Berlin, Seiten: 63 – 65

Mythos: Mein Stoffwechsel ist kaputt!

Was ist denn eigentlich der Stoffwechsel? Kurz gesagt:
Alles, was wir zu uns nehmen, muss zerkleinert, verarbeitet und in „Nützlich“ oder „Unbrauchbar“ sortiert werden. Das Unbrauchbare wird ausgeschieden. Die nützlichen Teile hingegen werden zu den einzelnen Zellen im Körper transportiert und halten so die Körperfunktionen in Gang (wärmen, wachsen, regenerieren, etc.).

Das heißt im Klartext: funktioniert der Stoffwechsel tatsächlich nicht, arbeiten auch unser Körper und unsere Organe nicht mehr. Der Stoffwechsel setzt aber nur aus, wenn er nicht genügend Energie von uns bekommt. Die notwendige Energie zieht der Stoffwechsel aus der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Falls wir zu wenig essen, also weniger Kalorien zu uns nehmen, als unser Körper benötigt, zieht er die Energie aus unseren Fettreserven.

Erst wenn all unsere Fettreserven aufgebraucht sind und wir weniger Energie zu uns nehmen als wir verbrauchen, erhalten unsere Zellen im Körper nicht genügend „nützliche Teile“ und die ersten Organe fangen an zu versagen.
Fazit: der Stoffwechsel kann nicht kaputt gehen! Er kann lediglich bei totaler Energie-Unterversorgung den Betrieb vorübergehend einstellen, bis wieder genügend Energie ankommt.

Grundsätzlich gilt natürlich: Je weniger Kalorien Sie zu sich nehmen, desto höher ist der Fettverlust. Solange Sie also Ihren Grundumsatz an Kalorien am Tag unterschreiten, geht der Körper an die Fettreserven.

Buchquelle:
Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden
1. Auflage Februar 2016, Berlin, Seiten: 35 – 46

Mythos: Cardiotraining ist der einzige Weg zum Fettabbau

Für den Fettabbau ist einzig und allein die Kalorienbilanz ausschlaggebend. Also nur wenn wir mehr Kalorien verbrennen als wir zu uns nehmen, wird Körperfett abgebaut.

Natürlich ist Cardiotraining zweifelsohne gesund für Ihr Herz-Kreislaufsystem und hilft dabei Kalorien zu verbrennen, aber nur während des Trainings. Sobald also die Cardio-Einheit beendet ist, endet auch die erhöhte Energieverbrennung.

Beim Krafttraining ist das anders. Hier tritt nach dem Training der „Nachbrenneffekt“ ein. Das heißt: selbst bis zu 48 Stunden nach dem Sport, also sogar im Schlaf, verbrennen wir mehr Energie! Zusätzlich positiver Effekt: bauen wir langfristig Muskulatur auf, erhöhen wir auch unseren Grundumsatz. Somit verbrennen wir selbst ohne körperliche Aktivität mehr Energie!

Unser Tipp: eine gute Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining (ca. 25% Ausdauer, 75% Kraft) machen Sie optimal fit. Lassen Sie sich von unseren Trainern beraten – sie erstellen Ihnen auch gerne Ihren eigenen Trainingsplan!