Körperwasser

Körperwasser – wozu überhaupt?

Der menschliche Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Dieses dient, ähnlich dem Blut, dem Transport von Nährstoffen und Sauerstoff. Außerdem leitet es Abfälle aus dem Körperstoffwechsel ab und reguliert unsere Körpertemperatur.

Ob Sie mit dem optimalen Anteil an Wasser versorgt sind, finden Sie übrigens mit unserer Körperfettwaage ganz einfach herausfinden! Am besten empfiehlt sich hier der Zeitpunkt kurz vor dem Abendessen, denn hier ist der Wasserhaushalt am stabilsten.

Die WHO empfiehlt folgende Werte:

  • Männer 60–65 %
  • Frauen 50–55 %
  • Kinder 60–75 %

Doch wie können wir das beeinflussen?

Das Frauen prozentual weniger Körperwasser besitzen als Männer liegt vor allem an dem höheren Fettanteil bzw. der geringeren Muskelmasse. Die Muskulatur benötigt für die Erzeugung von Bewegungsenergie Wasser, mehr Muskeln bedeutet also auch mehr „Wasserverbrauch“.

Doch nicht nur beim Sport benötigen wir Wasser: schon für das Regulieren der Körpertemperatur und damit die Erzeugung von Wärme wird es benötigt.

Wasser ist also essenziell für viele im Körper stattfindende chemische Prozesse. Einer der größten Verbraucher ist unser Gehirn. Bei mangelnder Wasserversorgung sinkt zunächst unsere geistige Leistungsfähigkeit und später auch die körperliche, da nun ein wichtiger Baustein für den Energielieferanten Glucose fehlt.

Mit zunehmendem Alter sinkt übrigens der Körperwasseranteil. Diesem Verlauf sollten wir mit ausreichend Sport, genügend Wasserzufuhr und einer abwechslungsreichen Ernährung entgegenwirken. Apropos: Durst ist dabei kein guter Indikator, denn er setzt erst ein, wenn unser Körper bereits beginnt auszutrocknen!

Wichtig ist auch auf den Mineralstoffgehalt des Wassers zu achten, denn nur so verwertet unser Körper das Wasser optimal.

Wasser kann auch zum Gift werden! Unsere Zellen nehmen nicht unendlich viel Wasser auf. Um überschüssiges Wasser aufzuarbeiten ist Salz notwendig. Gerade bei einer sehr salzarmen Ernährung sollte man also zweimal hinsehen.

Auch ein zu hoher Wasseranteil kann vorkommen und weißt oftmals auf Venen-, Herz- oder Nierenschwächen hin. Hier liegen evtl. Wassereinlagerungen (Ödeme) vor, welche unter anderem durch Bewegungsmangel verursacht werden.

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