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Was isst…?

Nr. 2 …Clean Eating?

Clean Eating ist ein Ernährungskonzept, welches Mitte der 2010er Jahre aus England nach Europa schwappte. Der Name Sauberes Essen (engl. Clean Eating) bedeutet, auf künstliche Inhaltstoffe zu verzichten. Seine Idee besteht darin, möglichst natürliche und naturbelassene Lebensmittel zu konsumieren.

Also keine Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Säuerungsmitteln oder Aromen. In anderen Worten alles, was in Fertigprodukten und Schnellgerichten enthalten ist.

Bei Clean Eating wird die Zubereitung der eigenen Mahlzeit großgeschrieben. Nur auf diese Art und Weise, und durch bewusstes Einkaufen, lässt sich kontrollieren, was wirklich verzehrt wird. Für seine Anhänger ist Clean Eating nicht nur ein Ernährungskonzept, sondern eine Lebenseinstellung. Sie verstehen sich als Gegenbewegung zur kommerziellen Lebensmittel- und Fast Food Industrie.

Eigentlich ist Clean Eating nichts Anderes als eine gesunde und vollwertige Ernährung.

Zusammengefasst gibt es ein paar einfache Regeln:

1)    Keine Fertigprodukte.

Essen Sie nur frische und naturbelassene Lebensmittel.

2)    Essen Sie regelmäßig.

Ideal sind drei Mahlzeiten an Tag.

3)    Essen Sie gute, ungesättigte Fette.

Zum Beispiel in Lein-, Raps- und Walnussöl, Avocados, Nüssen oder Fisch.

4)    Finger weg von Zucker!

Vermeiden Sie süße und ungesunde Zwischenmahlzeiten. Gleiches gilt für künstliche Süßstoffe. Sie schmecken gut, sind aber für unseren Körper keinesfalls besser.

5)    Mehr Gemüse! Mehr Obst!

6)    Weniger Kohlenhydrate!

Brot, Nudeln und Reis treiben Ihren Blutzucker in die Höhe. Wenn dann die Vollkornvariante! So muss Ihr Körper die komplexeren Kohlenhydrate in der Verdauung länger verarbeiten.

7)    Kombinieren Sie Ihr Essen mit Proteinquellen.

Hierfür stehen Ihnen Fisch, mageres Fleisch, Milch- oder Sojaprodukten zur Verfügung. Diese beeinflussen Ihren Blutzuckerspiegel weniger stark und sorgen gleichzeitig für ein längeres Sättigungsgefühl.

Mit diesen einfachen Regeln werden Sie zu einem Clean Eater. Wer weiß, vielleicht sind Sie bereits schon einer, ohne es zu wissen. Dieses Mal stellen wir Ihnen in unserem Video ein sehr schnell zubereitetes Gericht vor, dass leicht für eine Mittagspause oder auch in der Mittagspause zubereitet werden kann. Der (warme) Salat beinhaltet Gemüse, Vitamine und komplexe Kohlenhydrate.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

Couscoussalat mit Zucchini und Tomate

  • 80 g Couscous
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 g Zucchini
  • Eine Tomate
  • Minze
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer

Sport in der Fastenzeit

Fitness und Fasten

Kann und darf ich während des Fastens Sport treiben?

Heute, am 14. Februar, ist nicht nur Valentinstag, sondern es beginnt auch die Fastenzeit. Während manche von uns bis Ostern auf Süßigkeiten oder Fernsehen verzichten, streichen Andere Mahlzeiten komplett vom Tagesplan.

Kann man aber bis Ostern fasten und trotzdem sportlich Fit bleiben?

Muslime zum Beispiel dürfen während ihres Fastenmonats Ramadan (2018: von 16.05. – 14.06.) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Für Profisportler ist das nicht leicht und sogar hinderlich. Einen Blick auf die türkische Fußball-Nationalmannschaft zeigt ganz unterschiedliche Wege mit dem Thema umzugehen. Während manche Fußballer den Fastenmonat verschieben oder nur an trainingsfreien Tagen fasten, kicken Andere trotz Verzicht weiter. Es geht also.

Menschen fasten aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen. Beim Fasten werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt, um nachher einen gesünderen Stoffwechsel zu ermöglichen. In den ersten Tagen werden meist große Mengen Eiweiß und Mineralien ausgeschwemmt. Unsere Organe nehmen daran allerdings keinen Schaden. Es handelt sich um überschüssiges Eiweiß, welches Zellwände verstopft und die Versorgung der Zellen behindert. Anschließend stellt unser Stoffwechsel von der Verbrennung von Kohlenhydraten auf die Verbrennung von Fett um. Das dauert einen bis drei Tage. In dieser Zeit muss sich der Blutzuckerspiegel und der Säure-Basen-Haushalt neu einpendeln. Das ist für die meisten Menschen etwas unangenehm.

Durch den radikalen Verzicht auf zucker- und fetthaltige Nahrung sinkt bei vielen Menschen die physische und psychische Leistungsbereitschaft. Wir fühlen uns schlapp und gereizt. Eine Folge der Stoffwechselumstellung. Hält man das aber durch, geht es vorbei.

Wir empfehlen ganz klar ein unterstützendes Sportprogramm zum Fasten. Die Bewegung hilft bei der Stabilisierung des Kreislaufs und verhindert einen Abbau von Muskeleiweiß. Wichtig ist, den Körper jetzt nicht zu überfordern. Versuchen Sie während des Fastens keine Fitnessrekorde aufzustellen. Geben Sie Ihren Muskeln Reize, um einen Musekelabbau zu verhindern. Hören Sie aber auf Ihren Körper und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Das bedeutet zum Beispiel, vermeiden Sie lange Kraft-Ausdauer-Übungen, bei denen Ihr Kreislauf viel arbeiten muss. Achten Sie außerdem auf Ihren Mineralstoffhaushalt. So vermeiden Sie Muskelkrämpfe. Einen Proteinmangel sollten Sie auch nicht zulassen. Ziehen Sie in der Fastenzeit nicht Ihr reguläres Programm durch. Achten Sie stattdessen auf Ihre aktuelle Tagesform.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie unsere Trainer an.

Sie helfen Ihnen ganz individuell!

Fasnacht_Clown

Sport in der Fastnachtszeit

„Narri, Narro“, hallt es seit gestern wieder in den Straßen von Freiburg. Die Narren sind los! Seit letztem November bereiten sich die Narrenzünfte und ihre Narren schon vor. Jetzt sind sie in Hochstimmung. Denn das Beste kommt erst noch. Die alemannische Fasnacht strebt an diesem Wochenende ihrem Höhepunkt zu, mit spaßigen Umzügen in ganz Südbaden.

Verflogen sind die guten Vorsätze von Neujahr. Denn mal ehrlich. Es ist schon schwer keinen Krapfen zu essen. Oder zwei. Die Fastenzeit kommt erst nächste Woche und kleine Ausnahmen müssen schließlich drin sein. So oder ähnlich biegt es sich jeder Narr zu recht. Vielleicht gibt es aber einen besseren Weg.

Jedes Süßgebäck, dass Sie essen werden, bauen Sie durch bewegen wieder ab! Wenn Sie am Wochenende auf Umzüge in der Region gehen wollen, sind Sie an der frischen Luft und in der idealen Position für einen sportlichen Spaziergang. Folgen Sie einfach den Narren und machen es ihnen nach! Mit dem Rhythmus der Musik gehen und laufen Sie mit dem Umzug mit. Springen Sie gelegentlich in die Luft und klatschen Sie in die Hände. Machen Sie sich nichts vor. Sie sind ein Profi! Monatelanges Gruppentraining in diversen Rückgrat Kursen zahlt sich jetzt aus.

Durch einfaches Schlendern verbrauchen Sie in einer halben Stunde etwa 100 Kalorien. Durch flottes Gehen schaffen Sie das Gleiche in nur 20 Minuten! Zum Glück hat der Fasnet-Mendig-Umzug in Freiburg dieses Jahr eine Länge von etwa 3,5km. Das können Sie! Sie müssen nur durchhalten und in Bewegung bleiben. Es lohnt sich.

Die Belohnung(en) kommen Ihnen quasi zugeflogen. Ein Stück Schokolade (4,2g einer 300g Tafel) zum Beispiel hat 22 Kalorien. Ein Nimm2-Bonbon auch. Es ist somit absolut möglich, die Süßigkeiten, die Ihnen die Narren zuwerfen, an Ort und Stelle wieder zu verbrennen!

Oder sie genießen einfach das närrische Treiben, ohne selbst einer zu werden und besuchen uns wieder nach Fasnacht in unseren Studios. Die fünfte Jahreszeit ist schließlich nur einmal im Jahr.

Viel Vergnügen

 

Nützliche Links

Veranstaltungen Badische Zeitung

Die Strecke 2018: Fasnet-Mendig-Umzug in Freiburg

Praktisch: Kalorienrechner

Artikel: Wie 100 Kalorien verbrannt werden

 

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Was isst…?

Das neue Jahr bringt neue Vorsätze, Trends und kreative Ideen mit sich. Genau wie Sie haben wir viel vor in diesem Jahr und können es nicht abwarten, uns auszuprobieren. Wo also beginnen? – Es gibt schließlich so viele Diäten und Gesundheitstipps!

Um uns und Ihnen die Auswahl leichter zu machen, starten wir ab heute die Serie „Was isst…?“. In dieser neuen Blogserie werden wir monatliche Kochvideos veröffentlichen, in denen wir Ihnen jeden Monat einen neuen Ernährungstrend vorstellen werden.

In diesem Sinne, guten Appetit!

Nr. 1 …Sirtfood?

Sirtfood ist eine Diät Form, von der zum ersten Mal 2016 durch das Buch „Die Sirtuin-Diät – Jung und schlank mit Genuss“ von Aidan Goggins und Glen Matten in Deutschland zu hören war. In ihrem Buch gehen die beiden britischen Ernährungsmediziner der Frage nach, wie man dem Wunsch nach einem schlanken Körper und anspruchsvollem Essen mit einander verbinden kann.

Ihre Antwort ist der Fokus auf eine kalorienarme und eiweißreiche Ernährung. Der wesentliche Unterschied in dieser Diät gegenüber anderen Diäten liegt darin, dass sie sich auf Lebensmittel konzentriert, welche die Arbeit des Enzyms Sirtuin im menschlichen Körper anregt. Die Enzym-Gruppe der Sirtuine kontrolliert unseren Zellstoffwechsel. Somit die wichtigste Aktivität, welche unsere Körperzellen ausführen. Eine einwandfreie Funktion dieser Enzyme verlangsamt den Alterungsprozess, stärkt unser Immunsystem, fördert die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. Richtige Kraftprotze also!

Mit dem Obergriff Sirtfoods werden all jene Lebensmittel bezeichnet, die Inhaltsstoffe enthalten, welche die Aktivität dieser Enzyme anregen.

Solche Lebensmittel sind zum Beispiel:

Früchte

  • Apfel
  • Brombeeren
  • Cranberries
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren (schwarz)
  • Kumquats
  • Pflaumen
  • Trauben (rot)
Gemüse und Hülsenfrüchte

  • Artischocken
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Brunnenkresse
  • Chicorée (hell)
  • Endiviensalat
  • Grünkohl
  • Pak Choi
  • Spargel
  • Zwiebeln
Getränke

  • schwarzer Tee
  • weißer Tee
Getreide

  • Quinoa
  • Vollkornmehl
Kräuter und Gewürze

  • Chili
  • Dill
  • Ingwer
  • Minze
  • Schnittlauch

Nüsse und Samen

  • Chia Samen
  • Erdnüsse
  • Kastanien
  • Pistazien
  • Sonnenblumenkerne

Wir haben uns heute an einem einfachen Sirtfood Gericht mit Hühnchen und Grünkohl probiert. Und es war gut! Das Ergebnis sehen Sie unten, genau wie das Kochrezept.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

PS.: Mit dieser Diät erlangte Pippa Middleton ihre schlanke Hochzeitsfigur!

Hähnchenbrust mit Grünkohl, roten Zwiebel und Tomaten Salsa

Für die Salsa:

  • Eine große Tomate
  • Chiligewürz
  • 1 Esslöffel Kapern
  • 5 g Petersilie
  • Zitronensaft

Für das Huhn:

  • ca. 150g Hähnchenbrust
  • 2 Teelöffel Kurkuma
  • Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Für den Grünkohl:

  • 50g Grünkohl
  • Eine rote Zwiebel
  • 1 Teelöffel gehackter Ingwer

Mythos: Übergewicht ist zu einem hohen Anteil genetisch bedingt!

Nicht die Gene machen dick, sondern das Ess- und Bewegungsverhalten. Gene sorgen nur für eine andere Grundsituation, bspw. wie groß der Appetit ist, welche Geschmacksrichtung man liebt (süß oder sauer) oder wie gerne man sich bewegt.

Eine große Rolle spielt eher die Erziehung der Eltern und dem geschaffenen Umfeld. Kochen Eltern gerne kalorienreiche Mahlzeiten, wird ein Kind mit veranlagter Appetitlosigkeit eher Essen ablehnen, als ein Kind, welches gerne Appetit hat.
Die Erziehung kann die genetische Veranlagung beeinflussen. Wenn Kinder etwa immer mit Schokolade getröstet oder belohnt werden, greifen sie auch später regelmäßig zur Frustschokolade.

Ein passender Vergleich kann mit der Alkoholsucht angestellen werden. Alkoholismus ist zur Hälfte auf die Gene zurückzuführen. Die Alkoholverarbeitung arbeitet bei jedem Menschen unterschiedlich (bspw. die Dopaminregelung im Hirn). Deswegen wirkt sich Alkohol bei manchen Menschen intensiver aus als bei anderen. Aber niemand wird als Alkoholiker geboren. Niemand wird Alkoholiker, ohne jemals ein Glas Alkohol getrunken zu haben.

Ähnlich ist es mit dem Übergewicht: die Gene machen nicht dick, sie geben Bedingungen vor. Wir können aber jederzeit entscheiden, welchen Weg wir gehen möchten.

Buchquelle:
Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden
1. Auflage Februar 2016, Berlin, Seiten: 63 – 65

Endlich! Frühstücksfrei

Was habe ich mich letzte Woche gefreut! Da stand tatsächlich schwarz auf weiß in der Welt am Sonntag „… das Märchen vom wertvollen Frühstück …. Stimmt nicht …„ ( http://goo.gl/FF6gZ0 )
Hätten die Jungs das doch mal bitte 40 Jahre früher schreiben können. Meiner Mutter und mir wären endlose Diskussionen erspart geblieben. Ich habe morgens einfach keinen Hunger. Hatte ich noch nie. Aber jahrzehntelang wurde mir und anderen Leidensgenossinnen und -genossen gepredigt: DU SOLLST FRÜHSTÜCKEN! Das ist wichtig für den Stoffwechsel, für das Gehirn, für ein erfolgreiches Leben und, und, und….

In dieser kurzen Geschichte steckt aber noch eine ganz andere Lehre. Ständig hören wir in den Massenmedien von einer neuen Ernährungsform oder Regel, die angeblich die beste sein soll. Unsere Bedürfnisse sind aber individuell ganz verschieden. Warum Essen wenn kein Hunger da ist? Warum etwas essen, was man nicht mag?  Schärfen Sie im Juli doch einfach mal wieder Ihre Sinne! Versuchen Sie für sich bewusst zu unterscheiden: Ist es Hunger oder Appetit? Ist es Gewohnheit oder Hunger? Ist es Stress oder Hunger? Ist es Langeweile oder Hunger? Ich denke nicht, dass Ihnen diese Achtsamkeitsübung hilft, die lästigen 3 Kilo vor dem Strand-Urlaub auf die Schnelle zu verlieren. Aber sie erhöht die Sensibilität für Ihren Körper. Und das gibt auch ein gutes Gefühl. Versprochen!