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Sport in der Fastenzeit

Fitness und Fasten

Kann und darf ich während des Fastens Sport treiben?

Heute, am 14. Februar, ist nicht nur Valentinstag, sondern es beginnt auch die Fastenzeit. Während manche von uns bis Ostern auf Süßigkeiten oder Fernsehen verzichten, streichen Andere Mahlzeiten komplett vom Tagesplan.

Kann man aber bis Ostern fasten und trotzdem sportlich Fit bleiben?

Muslime zum Beispiel dürfen während ihres Fastenmonats Ramadan (2018: von 16.05. – 14.06.) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Für Profisportler ist das nicht leicht und sogar hinderlich. Einen Blick auf die türkische Fußball-Nationalmannschaft zeigt ganz unterschiedliche Wege mit dem Thema umzugehen. Während manche Fußballer den Fastenmonat verschieben oder nur an trainingsfreien Tagen fasten, kicken Andere trotz Verzicht weiter. Es geht also.

Menschen fasten aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen. Beim Fasten werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt, um nachher einen gesünderen Stoffwechsel zu ermöglichen. In den ersten Tagen werden meist große Mengen Eiweiß und Mineralien ausgeschwemmt. Unsere Organe nehmen daran allerdings keinen Schaden. Es handelt sich um überschüssiges Eiweiß, welches Zellwände verstopft und die Versorgung der Zellen behindert. Anschließend stellt unser Stoffwechsel von der Verbrennung von Kohlenhydraten auf die Verbrennung von Fett um. Das dauert einen bis drei Tage. In dieser Zeit muss sich der Blutzuckerspiegel und der Säure-Basen-Haushalt neu einpendeln. Das ist für die meisten Menschen etwas unangenehm.

Durch den radikalen Verzicht auf zucker- und fetthaltige Nahrung sinkt bei vielen Menschen die physische und psychische Leistungsbereitschaft. Wir fühlen uns schlapp und gereizt. Eine Folge der Stoffwechselumstellung. Hält man das aber durch, geht es vorbei.

Wir empfehlen ganz klar ein unterstützendes Sportprogramm zum Fasten. Die Bewegung hilft bei der Stabilisierung des Kreislaufs und verhindert einen Abbau von Muskeleiweiß. Wichtig ist, den Körper jetzt nicht zu überfordern. Versuchen Sie während des Fastens keine Fitnessrekorde aufzustellen. Geben Sie Ihren Muskeln Reize, um einen Musekelabbau zu verhindern. Hören Sie aber auf Ihren Körper und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Das bedeutet zum Beispiel, vermeiden Sie lange Kraft-Ausdauer-Übungen, bei denen Ihr Kreislauf viel arbeiten muss. Achten Sie außerdem auf Ihren Mineralstoffhaushalt. So vermeiden Sie Muskelkrämpfe. Einen Proteinmangel sollten Sie auch nicht zulassen. Ziehen Sie in der Fastenzeit nicht Ihr reguläres Programm durch. Achten Sie stattdessen auf Ihre aktuelle Tagesform.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie unsere Trainer an.

Sie helfen Ihnen ganz individuell!

Kann und darf ich während des Fastens Sport treiben?

Viele sind es gewohnt vor Ostern anders zu essen als sonst. Während manche auf Süßigkeiten oder Fernsehen verzichten, streichen andere einige Mahlzeiten komplett vom Tagesplan.

Wir befinden uns mitten in der christilichen Fastenzeit und gerade Sportler, die eine radikale Form des klassischen Fastens wählen, fragen sich in wieweit sie sich Sport zutrauen können.

Muslime dürfen während ihres Fastenmonats von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Wie handhaben das beispielsweise Profisportler? Wenn wir einen Blick auf die türkische Fußball-Nationalmannschaft werfen, sehen wir ganz unterschiedliche Wege mit dem Thema umzugehen. Während manche Fußballer den Fastenmonat verschieben oder nur an trainingsfreien Tagen fasten, kicken andere trotz Verzicht in Hochform mit.

Das Fasten an sich gehört seit Urzeiten zu unseren verschiedenen Religionen dazu. Hierbei werden Giftstoffe ausgeschwemmt und somit viele Krankheiten die Folgen eines eingeschränkten Stoffwechsels sind, verhindert. In den ersten Tagen werden zwar große Mengen Eiweiß und Mineralien ausgeschwemmt, die Organe nehmen daran allerdings keinen Schaden, da es sich um überschüssiges Eiweiß handelt, das Zellwände verstopft und die Versorgung der Zellen verhindert. In der darauffolgenden Phase wird dann überschüssiges Fett vernichtet.

Durch den radikalen Verzicht von Nahrung und auch Getränken sinkt bei vielen die physische Leistungsbereitschaft, doch auch die Auswirkungen auf die Psyche sind nicht zu unterschätzen. Viele Sportler fühlen sich gerade durch das Fasten deutlich Leistungsstärker, die Realität sieht allerdings anders aus und so kommt es infolge von Überschätzungen verhäuft zu Verletzungen.

Dennoch empfehlen wir ganz klar ein unterstützendes Sportprogramm zum Fasten. Die Bewegung hilft bei der Stabilisierung des Kreislaufs und verhindert einen verstärkten Abbau von Muskeleiweiß. Wichtig ist, seinen Körper nicht zu überfordern und auf die Mineralstoffaufnahme zu achten um Muskelkrämpfe zu vermeiden. Gerade in den ersten Tagen werden die Glykogenspeicher geleert, weshalb die Leistungsfähigkeit rapide abnehmen kann. Geben Sie Ihrem Blutzuckerspiegel und dem Säure-Basen-Haushalt am Anfang etwas Zeit sich einzupendeln. Auch sollte darauf geachtet werden keinen Proteinmangel hervorzurufen, da ansonsten mit deutlichem Muskelverlust zu rechnen ist. Ihr Trainer sowie ein Arzt helfen Ihnen hier ganz individuell.

Hören Sie Ihrem Körper noch ein wenig besser zu als Sie es normalerweise tun.