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Superfood – Die Avocado

Was ist dran an dem Superfood Avocado? Oder besser, was ist drin?
Seit ein paar Jahren erfährt die Avocado eine unglaubliche Beliebtheit in Deutschland. Kein Gesundheits- oder LifeStyle-Blog ohne mindestes ein Avocado Rezept. Sie wird als sogenanntes Superfood angepriesen. Also als Lebensmittel mit besonderen gesundheitlichen Vorteilen. In diesem Beitrag will ich sehen, was an den Mythen dran ist und hören, was unsere Ernährungsexpertin Patricia Wagner dazu sagt. Los geht’s

Die Fakten

Avocados sind reich an Vitamin C, Phosphor, Kalzium und Eisen. Zusätzlich enthalten sie auch Magnesium und Kalium. Diese Vitamine und Mineralien sind wichtig für unseren Stoffwechsel und somit unsere allgemeine Gesundheit. Avocados haben zudem wenig Zucker und sind gleichzeitig eine sättigende Frucht.

Richtig, Avocados sind kein Gemüse, sondern aus botanischer Sicht Beerenfrüchte aus der Familie der Lorbeeren. Gepresstes Avocado Öl kann man gut für Salate verwenden, wird aber vielmehr in der Kosmetikindustrie in Haut- und Gesichtscremes verwendet. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass diese Produkte gut funktionieren!

Avocados sind allerdings auch sehr, sehr fettig. Mit nur 100g Avocado nimmt man 200 – 250 kcal und 23g Fett zu sich. Das sind vergleichsweise gesunde pflanzliche, damit ungesättigte, Fettsäuren. Trotzdem. Es hat seinen Grund, warum die Avocado auch als Butterbirne bezeichnet wird.

Ursprünglich stammt die Avocado aus Südmexico und ist eine 10.000 Jahre alte Kulturpflanze. Heute wir die Avocado rund um den Äquator angebaut und weltweit verzehrt.

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Der Mythos

Von den etwa 2.300 verschiedenen Avocado Sorten, kennen wir in Deutschland in der Regel zwei. Nämlich „Fuerte“ (birnenförmig mit Hals. Schale glatt und grün) und „Hass“ (eiförmig mit schwarzer Schale). Angeblich ist diese Frucht perfekt zum Abnehmen und gut für Sportler geeignet. Avocados enthalten nämlich auch 4g Eiweiß pro Stück. Avocados lassen sich roh essen, kochen, braten, backen oder frittieren.

Es gibt Avocado als Brot, als Brotaufstrich ohnehin, aber auch als Eis (schicken Sie uns bitte ein Bild, wenn Sie das ausprobieren!). Durch ihren nussartigen Geschmack und ihre weiche, cremige Konsistenz werden Avocados in vielen verschieden Rezepten vorgeschlagen.

Die Wahrheit

Eine Mahlzeit mit Avocado enthält, laut dem Marketing unserer Lebensmittelkonzerne, alles, was man für den Tag braucht. Das haben sie allerdings auch schon in dem 90ern bei super zuckrigen Frühstücksflocken mit einem Hauch Vitaminen gesagt.

Patricia Wagner

Sicher sind Avocados der gute Nährstoffträger für den sie gepriesen werden. Unsere Ernährungsexpertin Patricia Wagner rat aber zur Vorsicht. Man kann sehr gut am Tag drei Cheeseburger essen, sagt Patricia. Diese haben auch etwa 250 kcal und sogar 13g Eiweiß! (Nährwerte eines Cheeseburgers – McDonalds Webseite). Dann muss ich aber für den Rest des Tages auf meine Kalorienaufnahme achten. Wenn man seinem Körper zu viele Kalorien am Tag gibt, dann hilft auch das gesündeste Fett nicht mehr.

Sie erklärt mir, dass hier das Problem liegt.
Zu viele Rezepte, die im Internet gesunde Avocado – Rezepte zeigen, versetzten das Essen mit extra Zucker und Fett in Form von Honig, Mayonnaise, Sahne und/oder Öl. Diese Rezepte haben ihre Berechtigung, versichert mir Patrica. Man sollte Avocados nur nicht als Eiweißlieferant in eine Mahlzeit einplanen, sondern ähnlich wie Nüsse und Öl als Fettlieferant. Hier liegt das Missverständnis vieler Menschen, gerade im Hinblick auf fett-leckere Vorspeisen Salate. In Südamerika sind Avocado in der Küche teil des Desserts. Das hat seinen Grund!

Die Avocado ist leider auch ein ziemlicher Klimakiller. Unabhängig von CO², welches beim Transport aus Übersee produziert wird, benötigt man enorme Mengen an Wasser, um Avocados anzubauen. Im Schnitt sind 70 Liter Wasser pro Frucht notwendig. Diese kurze, drei-minütige Reportage des TV-Senders arte zeigt den Avocado Anbau in Südspanien – sehenswert! Die weltweite Nachfrage an der cremigen Frucht hält jedoch an und steigt weiter. Avocados im Geschäft sind so teuer, weil es eine echte Knappheit gibt. Im ehemaligen Regenwald Südamerikas wachsen nun nicht mehr nur Soja, Palmöl und Koks, sondern seit einigen Jahren auch Avocados…

Zum Schluss

Avocados sind gesunde Fruchte, die in Maßen gegessen werden sollten und eine interessante Abwechslung zum normalen Speiseplan bieten.

Zu diesem Artikel empfehle ich noch unseren Blogartikel über die Keto – Diät.
Bei dieser Diät geht es nämlich gerade darum, wie ich mich mit ungesättigten Fetten ernähre.

Guten Appetit!

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Was isst…?

Nr. 2 …Clean Eating?

Clean Eating ist ein Ernährungskonzept, welches Mitte der 2010er Jahre aus England nach Europa schwappte. Der Name Sauberes Essen (engl. Clean Eating) bedeutet, auf künstliche Inhaltstoffe zu verzichten. Seine Idee besteht darin, möglichst natürliche und naturbelassene Lebensmittel zu konsumieren.

Also keine Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Säuerungsmitteln oder Aromen. In anderen Worten alles, was in Fertigprodukten und Schnellgerichten enthalten ist.

Bei Clean Eating wird die Zubereitung der eigenen Mahlzeit großgeschrieben. Nur auf diese Art und Weise, und durch bewusstes Einkaufen, lässt sich kontrollieren, was wirklich verzehrt wird. Für seine Anhänger ist Clean Eating nicht nur ein Ernährungskonzept, sondern eine Lebenseinstellung. Sie verstehen sich als Gegenbewegung zur kommerziellen Lebensmittel- und Fast Food Industrie.

Eigentlich ist Clean Eating nichts Anderes als eine gesunde und vollwertige Ernährung.

Zusammengefasst gibt es ein paar einfache Regeln:

1)    Keine Fertigprodukte.

Essen Sie nur frische und naturbelassene Lebensmittel.

2)    Essen Sie regelmäßig.

Ideal sind drei Mahlzeiten an Tag.

3)    Essen Sie gute, ungesättigte Fette.

Zum Beispiel in Lein-, Raps- und Walnussöl, Avocados, Nüssen oder Fisch.

4)    Finger weg von Zucker!

Vermeiden Sie süße und ungesunde Zwischenmahlzeiten. Gleiches gilt für künstliche Süßstoffe. Sie schmecken gut, sind aber für unseren Körper keinesfalls besser.

5)    Mehr Gemüse! Mehr Obst!

6)    Weniger Kohlenhydrate!

Brot, Nudeln und Reis treiben Ihren Blutzucker in die Höhe. Wenn dann die Vollkornvariante! So muss Ihr Körper die komplexeren Kohlenhydrate in der Verdauung länger verarbeiten.

7)    Kombinieren Sie Ihr Essen mit Proteinquellen.

Hierfür stehen Ihnen Fisch, mageres Fleisch, Milch- oder Sojaprodukten zur Verfügung. Diese beeinflussen Ihren Blutzuckerspiegel weniger stark und sorgen gleichzeitig für ein längeres Sättigungsgefühl.

Mit diesen einfachen Regeln werden Sie zu einem Clean Eater. Wer weiß, vielleicht sind Sie bereits schon einer, ohne es zu wissen. Dieses Mal stellen wir Ihnen in unserem Video ein sehr schnell zubereitetes Gericht vor, dass leicht für eine Mittagspause oder auch in der Mittagspause zubereitet werden kann. Der (warme) Salat beinhaltet Gemüse, Vitamine und komplexe Kohlenhydrate.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

Couscoussalat mit Zucchini und Tomate

  • 80 g Couscous
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 g Zucchini
  • Eine Tomate
  • Minze
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
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Was isst…?

Das neue Jahr bringt neue Vorsätze, Trends und kreative Ideen mit sich. Genau wie Sie haben wir viel vor in diesem Jahr und können es nicht abwarten, uns auszuprobieren. Wo also beginnen? – Es gibt schließlich so viele Diäten und Gesundheitstipps!

Um uns und Ihnen die Auswahl leichter zu machen, starten wir ab heute die Serie „Was isst…?“. In dieser neuen Blogserie werden wir monatliche Kochvideos veröffentlichen, in denen wir Ihnen jeden Monat einen neuen Ernährungstrend vorstellen werden.

In diesem Sinne, guten Appetit!

Nr. 1 …Sirtfood?

Sirtfood ist eine Diät Form, von der zum ersten Mal 2016 durch das Buch „Die Sirtuin-Diät – Jung und schlank mit Genuss“ von Aidan Goggins und Glen Matten in Deutschland zu hören war. In ihrem Buch gehen die beiden britischen Ernährungsmediziner der Frage nach, wie man dem Wunsch nach einem schlanken Körper und anspruchsvollem Essen mit einander verbinden kann.

Ihre Antwort ist der Fokus auf eine kalorienarme und eiweißreiche Ernährung. Der wesentliche Unterschied in dieser Diät gegenüber anderen Diäten liegt darin, dass sie sich auf Lebensmittel konzentriert, welche die Arbeit des Enzyms Sirtuin im menschlichen Körper anregt. Die Enzym-Gruppe der Sirtuine kontrolliert unseren Zellstoffwechsel. Somit die wichtigste Aktivität, welche unsere Körperzellen ausführen. Eine einwandfreie Funktion dieser Enzyme verlangsamt den Alterungsprozess, stärkt unser Immunsystem, fördert die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. Richtige Kraftprotze also!

Mit dem Obergriff Sirtfoods werden all jene Lebensmittel bezeichnet, die Inhaltsstoffe enthalten, welche die Aktivität dieser Enzyme anregen.

Solche Lebensmittel sind zum Beispiel:

Früchte

  • Apfel
  • Brombeeren
  • Cranberries
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren (schwarz)
  • Kumquats
  • Pflaumen
  • Trauben (rot)
Gemüse und Hülsenfrüchte

  • Artischocken
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Brunnenkresse
  • Chicorée (hell)
  • Endiviensalat
  • Grünkohl
  • Pak Choi
  • Spargel
  • Zwiebeln
Getränke

  • schwarzer Tee
  • weißer Tee
Getreide

  • Quinoa
  • Vollkornmehl
Kräuter und Gewürze

  • Chili
  • Dill
  • Ingwer
  • Minze
  • Schnittlauch

Nüsse und Samen

  • Chia Samen
  • Erdnüsse
  • Kastanien
  • Pistazien
  • Sonnenblumenkerne

Wir haben uns heute an einem einfachen Sirtfood Gericht mit Hühnchen und Grünkohl probiert. Und es war gut! Das Ergebnis sehen Sie unten, genau wie das Kochrezept.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

PS.: Mit dieser Diät erlangte Pippa Middleton ihre schlanke Hochzeitsfigur!

Hähnchenbrust mit Grünkohl, roten Zwiebel und Tomaten Salsa

Für die Salsa:

  • Eine große Tomate
  • Chiligewürz
  • 1 Esslöffel Kapern
  • 5 g Petersilie
  • Zitronensaft

Für das Huhn:

  • ca. 150g Hähnchenbrust
  • 2 Teelöffel Kurkuma
  • Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Für den Grünkohl:

  • 50g Grünkohl
  • Eine rote Zwiebel
  • 1 Teelöffel gehackter Ingwer

Schoko-Zucchini-Kuchen

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Klingt erst einmal seltsam, schmeckt aber unbeschreiblich gut!
Der saftige Kuchen aus Schokolade und Zucchini wird dich umhauen.
Die Zucchini ist reich an Vitamin B1 und hält sich geschmacklich hier zurück.
Definitiv ein Highlight für deine Küche. Viel Spaß beim nachbacken!

Zutaten:

  • 100g Zucchini
  • 1/2 Vollei
  • 1 Eiweiß
  • 30g Whey
  • 15g Süßlupinenmehl
  • 20g Kakao

 

Zubereitung:

Jeweils trockene und nasse Zutaten getrennt voneinander vermengen, anschließend zusammenführen und vermischen.
Eine dickflüssige Konsistenz soll entstehen.

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Masse in eine kleine Silikonform geben.

Für 15 – 18 Minuten in den Ofen stellen.
Bitte aufpassen, dass es nicht zu trocken wird!
Gerne den Messer-Test durchführen.

Anschließend mindestens 10 Minuten auskühlen lassen.

Jetzt: guten Hunger!


 

Zutaten für eine Person.
Zubereitungszeit ca. 25. Minuten.
Backzeit ca. 18. Minuten.